Post by DKFZ German Cancer Research Center

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Bis zu 40 % aller Krebserkrankungen gelten als vermeidbar. Warum gelingt es uns dennoch nicht, dieses Potenzial konsequent auszuschöpfen? Genau dieser Frage widmete sich der 2. Krebspräventionsgipfel den das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ), die Deutsche Krebshilfe und der Verlag Der Tagesspiegel gemeinsam in Berlin veranstaltet haben. Die Diskussionen machten deutlich: Die Herausforderung besteht längst nicht mehr nur darin, neues Wissen zu generieren. Denn wir wissen heute deutlich mehr darüber, welche Faktoren das Krebsrisiko beeinflussen und welche Präventionsmaßnahmen wirksam sind. Entscheidend ist, wie vorhandene Erkenntnisse schneller, verbindlicher und nachhaltiger in die Lebensrealität der Menschen gelangen. Im Fokus standen sechs zentrale Handlungsfelder: ➡️ Krebsprävention als gesamtgesellschaftliche Aufgabe stärken ➡️ Zusammenarbeit und Vernetzung relevanter Akteure ausbauen ➡️ Prävention stärker in politische Entscheidungsprozesse integrieren ➡️ Schulen und andere Lebenswelten systematisch nutzen ➡️ Niedrigschwellige und zielgruppengerechte Angebote schaffen ➡️ Ökonomische Potenziale von Prävention stärker berücksichtigen Die zentrale Erkenntnis des Gipfels: Deutschland verfügt über das Wissen, um viele Krebserkrankungen zu verhindern. Die entscheidende Aufgabe besteht nun darin, dieses Wissen konsequent in wirksame politische und gesellschaftliche Maßnahmen zu übersetzen. Das kann gelingen, wenn Prävention ressortübergreifend verankert und Lebensweltübergreifend in den Fokus gerückt wird. Unser herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, die ihre Perspektiven und Erfahrungen eingebracht haben und die den Dialog mit ihren Impulsen bereichert haben. Welche Rahmenbedingungen sind aus Ihrer Sicht besonders wichtig, damit Krebsprävention ihr volles Potenzial entfalten kann? #Krebsprävention #PublicHealth #CancerPrevention #Gesundheitspolitik #Prävention Fotos: Lena Ganssmann / Tagesspiegel

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