Post by Dirk Petermann

Angehender Journalist im grünen Herzen Deutschlands

𝗘𝗶𝗴𝗲𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗵𝗮𝘁𝘁𝗲 𝗶𝗰𝗵 𝗨𝗿𝗹𝗮𝘂𝗯, 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵…   Mein Plan: vier Tage lang mitten im größten Festival für Roots-, Folk- und Weltmusik Deutschlands wuseln. Doch nix war's mit Feiern!   Das letzte Konzert war gerade vorbei, der Kaffee längst kalt und am nächsten Tag warteten schon die nächsten Interviewtermine. Doch warum?   Als Volontär durfte ich es für unsere Leser aus unterschiedlichen Perspektiven begleiten. 3 große Hauptartikel für den Kulturteil, 4 Reels, rund 2 Dutzend Tickermeldungen und unzählige Fotos entstanden in diesen Tagen – von 𝙢𝙚𝙞𝙣𝙚𝙢 "Tanzfest".   Dahinter steckt vor allem eines: Gefühle, Gespräche und Geschichten.   Gefühle mit Dota Kehr, Hotel Rimini, Manu Delago und vielen weiteren Künstlern. Gespräche mit Organisatoren, mit Menschen hinter den Kulissen und Geschichten von Besuchern, die seit Jahrzehnten jedes Jahr nach Rudolstadt zurückkehren.   Doch irgendwann wurde mir klar: Man kann schlecht auf 3 Hochzeiten gleichzeitig tanzen. Und während auf der Bühne die letzten Zugaben liefen, begann oft erst die eigentliche Arbeit. Dank des Backstage-Kaffees, der Tote zum Leben erweckt, schaffte ich jeden Tag den Heimweg.   Es gab Momente, in denen ich an meine Grenzen kam. Und auch darüber hinaus. Aber genau diese Tage erinnern mich daran, warum ich Journalist werden möchte. Nicht wegen der Klickzahlen oder der Reichweite, sondern wegen der Menschen, die ich sonst niemals kennenlernte.   Weil Dota Kehr nach der RUTH-Verleihung am Fluss unter vier Augen plötzlich ganz offen über die Zukunft der Musik spricht und vieles mehr, das in keine Zeitung gehört.   Als ich gestern den dritten Hauptartikel schrieb, passierte etwas, womit ich nicht gerechnet hatte. Die Emotionen dieser Tage fanden plötzlich ihren Weg in den Text und über meine Wangen. Das sind einige Ergebnisse:   https://lnkd.in/e68GMT_K https://lnkd.in/eubFq22R https://lnkd.in/e3S2rUXJ https://lnkd.in/ehvGGQx8   Aus Notizen wurden Geschichten, aus Zitaten wurden Menschen und aus einem journalistischen Auftrag wurde eine Erfahrung, die ich so schnell nicht vergessen werde. Dass ich dafür so viel Vertrauen bekommen habe, ist alles andere als selbstverständlich.   Danke an Susann Kaulfuß, Sylvia Clemens und Thomas Spanier dafür, dass ich dieses Festival nicht nur begleiten, sondern journalistisch erzählen durfte. Dieses Vertrauen war jede Überstunde, jede schlafarme Nacht und jede Tasse Kaffee zu viel wert.   Den Urlaub hole ich nach. Wann? Zum Rudolstädter Vogelschießen ;-) #FUNKEFaces #wirsindFUNKE

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