Post by Dieter Kaufmann
Angestellter bei Fachhochschule Frankfurt am Main
👉Wer Heizung, Strom und Technik intelligent vernetzt, spart bares Geld“ Artikel von Joachim Rüttgen • 13.07.2026 • Radevormwald. Die Technologien für eine klimaneutrale Gebäudewende sind vorhanden – jetzt braucht es politische Rahmenbedingungen. Darüber diskutierte Wirtschaftsministerin Mona Neubaur in Radevormwald mit führenden Vertretern der Elektro- und Digitalindustrie. Was dabei im Mittelpunkt stand... Prominenten Besuch empfingen jetzt die Vertreter der Firma Gira: Auf Einladung des Verbandes der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI) diskutierten Vertreter der nordrhein-westfälischen Elektroindustrie und ihrer Branchenvereinigung mit der Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes, Mona Neubaur. Wie kann der Gebäudesektor einen deutlich größeren Beitrag zu Klimaschutz, Energieeffizienz und Versorgungssicherheit als bisher leisten? Welche Rolle spielen intelligente Gebäudeautomation, Digitalisierung und Elektrifizierung? Welche politischen Rahmenbedingungen sind nötig, damit die technologischen Potenziale optimal genutzt werden können? Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Ergebnisse der 2026 veröffentlichten Studie ➡️„Einsparpotenziale durch elektrische und digitale Technologien im Gebäude“⬅️, die der ZVEI mit dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI erarbeitet hat. „Die Untersuchung zeigt, dass Elektrifizierung und Digitalisierung im Gebäudesektor erhebliche Energie-, Kosten- und CO2-Einsparungen ermöglichen und einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leisten können“, teilt Gira mit. Der Gebäudesektor sei von der bis 2045 angestrebten Klimaneutralität weit entfernt. Noch immer verantworte er erhebliche Treibhausgasemissionen und verfehle die Zielvorgaben des Klimaschutzgesetzes. „Wir diskutieren in Deutschland häufig über Klimaziele. Viel wichtiger ist die Frage, wie wir sie erreichen. ➡️Eine Antwort lautet: durch einen umfassenden Modernisierungsschub für Wohn- und Nichtwohngebäude“⬅️, erklärte Gira-Geschäftsführer Dominik Marte. Die Technologien seien vorhanden. ➡️Gebäudeautomation, intelligente Vernetzung, digitales Energiemanagement, Wärmepumpen und die Integration erneuerbarer Energien ermöglichten erhebliche Fortschritte bei Energieeffizienz und Klimaschutz. Entscheidend sei jetzt, dass diese Potenziale in der Breite genutzt würden – und das schnell. Was dafür fehle, seien verlässliche politische Rahmenbedingungen, die Investitionen erleichtern, statt sie zu verzögern.⬅️ ⚡☀️Die Studie kommt laut Gira zu dem Ergebnis, dass sich der Endenergiebedarf von Gebäuden durch Elektrifizierung und Digitalisierung je nach Gebäudetyp im besten Fall um mehr als die Hälfte reduzieren lässt. Weiter unter https://lnkd.in/eYA4bwnm