Post by BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH
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💍 Liebes BASE, wir machen euch einen Antrag... 💍 ... aber erstmal nur für 20 Jahre. Für diesen Zeitraum wollen wir die verlängerte Zwischenlagerung in #Gorleben beantragen. Denn, seien wir ehrlich, wir können und wollen uns ja nicht ewig binden. Aber jetzt im Ernst: Hinter diesem Zeitraum steckt eine Menge Vorarbeit. In Kürze stellen wir den ersten von 13 Anträgen auf verlängerte Zwischenlagerung. Den Anfang macht Gorleben, 20 Jahre, ausschließlich für die bereits dort gelagerten 113 Behälter. Es wird keine langen oder gar unbefristete Genehmigungszeiten und auch keine neuen Behälter geben. Das ist eine bewusste Entscheidung. Sie greift auf, was aus der Öffentlichkeit vielfach gefordert wurde: überschaubare Schritte statt langer Zeiträume, und eine klare Grenze für die Anzahl der eingelagerten Behälter. Befristete Genehmigungen haben dabei einen ganz praktischen Vorteil: Sie bedeuten regelmäßige Neubewertungen. Sicherheit wird dadurch kontinuierlich auf Grundlage des jeweils aktuellen Stands von Wissenschaft und Technik überprüft. Hinzu kommen die laufende Aufsicht durch die zuständigen Landesbehörden sowie periodische Sicherheitsüberprüfungen. Kurz: Die Zwischenlager werden fortlaufend kontrolliert, bewertet und an neue Herausforderungen angepasst. Die wissenschaftliche Grundlage dafür ist solide. Nach Jahren intensiver Forschung, national wie international, lautet die zentrale Erkenntnis: Es gibt keinerlei Hinweise, dass eine sichere Zwischenlagerung auch weit über 20 Jahre hinaus nicht möglich wäre. Heute hat unser CTO Wilhelm Graf diesen Schritt auf der Statuskonferenz Zwischenlagerung des Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) öffentlich angekündigt. Und hat damit einen wichtigen Moment festgeschrieben – für uns, für die Standorte und für eine ehrliche gesellschaftliche Debatte über die nukleare Entsorgung in Deutschland.