Post by Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)
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Beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung haben wir gemeinsam mit Partnern gezeigt, wie sich vernetzte Kommunikationstechnologien konkret in der medizinischen Versorgung einsetzen lassen. Vor dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) präsentierten wir Ergebnisse aus 6G-Health und den beiden laufenden Projekt Open6G Hub+ und PATHCARE. 🔎 Im Fokus: die durchgängige digitale Abbildung der Rettungskette – von der Unfallstelle über den Rettungsdienst bis hin zu Klinik und Nachsorge. Unser Ziel: medizinische Daten nicht nur erfassen und übertragen, sondern in Echtzeit mit Kontextinformationen verknüpfen – etwa zu Ereignisort, -verlauf oder Patientenzustand. So entsteht ein durchgängiges Lagebild vom Einsatzort über den Rettungsdienst bis in die Klinik und darüber hinaus. Das adressiert eine zentrale Herausforderung der Notfallmedizin: Informationsbrüche entlang der Versorgungskette. Vernetzte Kommunikationstechnologien wie 6G können hier die Grundlage für belastbare, zeitkritische Entscheidungen schaffen. Perspektivisch rückt auch Prävention stärker in den Fokus. So kann beispielsweise körpernahe Sensorik (Body Area Networks) dabei helfen, kritische Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und Interventionen vorzuziehen. Unsere Demonstration vor Ort entstand in enger Zusammenarbeit mit ICCAS - Innovation Center Computer Assisted Surgery Leipzig, NXP Semiconductors, dem Vodafone Tech Innovation Center Dresden und dem ZTM - Zentrum für besondere Einsatzlagen. Das große Interesse vor Ort machte deutlich, dass die Verzahnung von Kommunikationsinfrastruktur und medizinischer Anwendung nicht nur als langfristiges Zukunftsthema gesehen wird, sondern als konkretes Entwicklungsfeld mit erkennbarer Relevanz für medizinische Versorgung und gesellschaftliche Anwendung. #6G #DigitalHealth #ConnectedHealthcare #Notfallmedizin #Rettungskette #Technologietransfer #ForschungUndInnovation #Sensorik #Echtzeitdaten Hans Schotten | Christoph Lipps | Jan Herbst