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Was braucht es, damit Frauenfußball nachhaltig wächst? 📈⚽   Darüber haben wir im German House of Soccer in New York mit Heike Ullrich, Julia Willer, Sarah Gregorius und Ann-Katrin Berger gesprochen. Den strategischen Auftakt machte Heike Ullrich, DFB-Vizepräsidentin für Frauen- & Mädchenfußball, die per Video zugeschaltet war, mit einem Blick auf Deutschlands Position im internationalen Frauenfußball und die langfristigen Ziele des DFB. Im Mittelpunkt standen die FF27-Strategie und deren Weiterführung über das Jahr 2027 hinaus, die UEFA Women’s EURO 2029 als Chance für nachhaltige Entwicklung sowie die Frage, was bis 2030 erreicht werden muss, damit Wachstum dauerhaft Wirkung entfaltet.   Anschließend wurde über internationale Wachstumspotenziale, Unterschiede zwischen den Märkten in Deutschland und den USA, nachhaltige Entwicklung, die Wirkung großer Turniere – und die Frage, welche Rolle Spielerinnen als Vorbilder für die nächste Generation einnehmen, diskutiert.   Klar wurde dabei: Wachstum entsteht nicht nur durch volle Stadien und große Turniermomente. Entscheidend ist, was danach bleibt: bessere Infrastruktur, mehr Trainingsmöglichkeiten, starke Coaches, sichtbare Spielerinnen als starke Role Models – und Angebote, die Kinder und Jugendliche dauerhaft für den Fußball begeistern.   Wie wichtig dabei die Arbeit hinter den Kulissen ist, machte Julia Willer, Managing Director – Americas beim FC Bayern München, deutlich: „Als internationaler Club erleben wir, wie unterschiedlich Märkte funktionieren. Umso wichtiger ist es, voneinander zu lernen und gemeinsam die Begeisterung für den Frauenfußball langfristig wachsen zu lassen.“   Sarah Gregorius, Vice President of Sporting bei der National Women's Soccer League (NWSL), richtete den Blick auf die langfristige Wirkung großer Turniere – und darauf, was es braucht, damit aus Aufmerksamkeit echte Entwicklung wird: „Die nachhaltigsten Turniere sind die, die mit einer klaren Strategie für Infrastruktur und Trainingsmöglichkeiten verbunden sind.“   Für sie geht es dabei nicht nur um einzelne Highlights, sondern um Strukturen, die Menschen dauerhaft im Fußball halten: „Wir haben großartige Athletinnen und starke Geschichten. Jetzt müssen wir weiter in Spielerinnen und Coaches investieren, damit Menschen dem Fußball langfristig verbunden bleiben – und nicht nur ein einzelnes Spiel anschauen.“   Im anschließenden Talk mit Nationaltorhüterin Ann-Kathrin Berger ging es um ihre persönliche Perspektive als Torhüterin, Nationalspielerin und Vorbild. Auch hier wurde deutlich: Sichtbarkeit ist wichtig – aber sie muss mit konkreter Förderung verbunden sein. Mit Blick auf die UEFA Women’s EURO 2029 formulierte Berger deshalb: „2029 ist dann ein Erfolg, wenn weiter in Frauen investiert wird – und wenn wir dafür sorgen, dass sie besser werden können. Gerade auch Torhüterinnen.“   Vielen Dank für die spannenden Perspektiven und den gemeinsamen Blick darauf, was Frauenfußball nachhaltig voranbringen kann! 🙏

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