Post by Deutsche Bank
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„Gastarbeiterkind“, „Ausländerin“ oder „Deutsche mit Migrationshintergrund“ – so wurde Gülabatin Sun ihr Leben lang sprachlich ausgegrenzt. Heute gilt sie als eine der höchstrangigen Mitarbeiterinnen mit türkischen Wurzeln bei der Deutschen Bank. Warum sie es trotz aller Hürden bis weit nach oben geschafft hat: „Ich habe mich nicht ausgrenzen lassen.“ In Deutschland leben rund drei Millionen Menschen mit türkischen Wurzeln – in den Führungsetagen der großen Konzerne sind sie hingegen kaum vertreten. Ausnahmen sind Guelabatin Sun und Ersen Ustaoglu, Global Head of Know-your-customer Operations und Co-Head Macro Sales EMEA. Gülabatin Sun ist in der Bank verantwortlich für die Überprüfung von Kunden in aller Welt, um Finanzkriminalität bei Unternehmen vorzubeugen. Sie berichtet direkt an Vorstandsmitglied Fabrizio Campelli. Ersen Ustaoglu leitet in der Investmentbank den Vertrieb von Zins- und Währungsprodukten an institutionelle Investoren in Europa. Suns Vater kam aus der Türkei ins Ruhrgebiet, arbeitete zunächst als Stahlarbeiter und dann im Bergbau. Auch Ustaoglu stammt aus einer türkischen Familie. Sein Vater stand am Band in der Automobilindustrie, arbeitet heute für Daimler. Ihren Familien war eine gute Ausbildung enorm wichtig. Somit stieg Ustaoglu nach seinem BWL-Studium in Mannheim 2009 als Trainee bei der Deutschen Bank ein. Wir sind der Überzeugung, dass Vielfalt unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit ihren unterschiedlichen Ansichten, Talenten und Beiträgen unser Zusammenwirken mit Kunden bereichert, sowie unser Arbeitsleben und die Gemeinschaften, in denen wir leben und arbeiten. Die Deutsche Bank beschäftigt weltweit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 151 Nationen. Sun sagt dazu: „Für uns als Führungskräfte in einem internationalen Unternehmen ist es entscheidend, dass wir vorurteilsfrei mit unterschiedlichen Kulturen umgehen.“ Mehr Mitarbeitergeschichten unter: https://lnkd.in/eMzFivTD.