Post by DefenseTech-Inkubator.NRW

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💡DefenseTech Meetup #4: Tiefgang, Realitätscheck und klare Signale   Gestern durften wir über 100 Gäste zum vierten DefenseTech Meetup im Co-Working-Space des impuls.werk Rhein-Kreis Neuss begrüßen. Ein herzlicher Dank an die impuls.RheinKreisNeuss Wirtschaftsförderung, Partner des Inkubators, für die Gastfreundschaft und Unterstützung.   Ein Abend mit Substanz. Nach Begrüßung und Inkubator-Update durch Peter Hornik und Klemens Gaida wurde schnell klar, wie dynamisch sich das Thema entwickelt: Die Community wächst digital wie physisch. 1.500 Follower begleiten mittlerweile unsere Aktivitäten. Doch Reichweite allein ist nicht entscheidend. Entscheidend ist, was daraus entsteht: Austausch, Kooperation, strategische Projekte.   Was uns besonders gefreut hat, dass rund zwei Drittel der Teilnehmenden neu im Netzwerk sind. Das zeigt eindrucksvoll, wie stark das Ökosystem rund um den DefenseTech-Inkubator.NRW wächst und wie groß das Interesse an Defense- und Dual-Use-Technologien ist. Zwei Programmpunkte haben den Abend besonders geprägt:   1️⃣ Die militärische Realität von DefenseTech Mattia Nelles (Deutsch-Ukrainisches Büro (DUB)) zeichnete ein eindringliches Bild des aktuellen Kriegs in der Ukraine und machte deutlich, dass wir eine völlig neue Form der Kriegsführung erleben. Technologien, Taktiken, Ausbildungsmodelle und Innovationszyklen haben sich fundamental verändert. Was zu Beginn noch als Abhängigkeit der Ukraine erschien, hat sich in Teilen umgekehrt. Heute schaut die NATO auf die Ukraine, um von realen Einsatzszenarien, Geschwindigkeit und technologischer Anpassungsfähigkeit zu lernen. Ein Beitrag, der bewegt, nachdenklich gemacht und aufgerüttelt hat.   2️⃣ DefenseTech als VC Investment Case Im Fireside-Chat diskutierten Christian Ziach (HTGF | High-Tech Gründerfonds), Koen Geurts (HTGF | High-Tech Gründerfonds), Sebastian Klaus (ATMOS Space Cargo) und Felix Wellmann (INLEAP Photonics GmbH). Die zwei Startups berichteten offen über ihren strategischen Schritt vom Industriefokus in den Defense-Markt. Ausgelöst durch geopolitische Realitäten und den Anspruch europäischer technologischer Souveränität. Es wurde deutlich, dass der Aufbau eines Startups herausfordernd bleibt und gleichzeitig hohe regulatorische und sicherheitsrelevante Anforderungen Im Defense-Bereich hinzukommen. Das Fazit des Panels war klar: Europa verfügt über exzellente Technologien und exzellente Talente. Was fehlt, ist nicht Kompetenz, sondern Zeit. Wir müssen Geschwindigkeit aufnehmen. Technologische Lücken schließen. Strategische Handlungsfähigkeit sichern.   Die anschließenden Gespräche zeigten, dass der Diskussionsbedarf hoch ist ebenso wie die Bereitschaft zur Mitgestaltung. Viele neue Kontakte, intensive Gespräche und spürbare Ernsthaftigkeit.   Ein großartiges Event, das an vielen Stellen zum Nachdenken angeregt und gleichzeitig Mut gemacht hat.   #DefenseTech #DualUse #TechnologischeSouveränität #Innovation #NRW

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