Post by DB Regio

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Steigende Kosten, sinkende Einnahmen und massive Belastungen durch Pandemie, 9-Euro-Ticket und Energiekrise brachten die Verkehre im Herforder Linienbündel E2 wirtschaftlich an ihre Grenzen. Plötzlich standen rund 50 Arbeitsplätze und die Zukunft des Standorts auf dem Spiel. Die einfachste Lösung wäre gewesen, den Rückzug zu verwalten. Stattdessen begannen die Kolleg:innen beim Busverkehr Ostwestfalen eine ungewöhnliche und mutige Geschichte. Gemeinsam mit dem Aufgabenträger wurden neue Wege gesucht, bestehende Modelle hinterfragt und ein völlig neues Vertragskonstrukt entwickelt. Über Monate hinweg wurde gerechnet, verhandelt und an Lösungen gearbeitet. Das Ergebnis: 👉 Der Standort wurde wirtschaftlich stabilisiert. 👉 Arbeitsplätze und Betriebshof konnten gesichert werden. 👉 Aus einer Krisensituation entstand Raum für Weiterentwicklung und Innovation. Doch dabei blieb es nicht. Und auch die nächste Herausforderung wurde gemeistert: Nach einer europaweiten Ausschreibung konnten die Verkehre langfristig gesichert werden – verbunden mit einer modernisierten Flotte, alternativen Antrieben, einem sanierten Betriebshof und einem erweiterten Verkehrsangebot für die Fahrgäste. 💪 Was an diesem Projekt besonders ist: Es zeigt, was möglich wird, wenn Menschen Verantwortung übernehmen, klassische Denkmuster verlassen und gemeinsam nach Lösungen suchen – auch dann, wenn der einfachere Weg ein anderer wäre. Aus einem hochdefizitären Bündel wurde ein Vorzeigestandort. Aus einer Krise entstand Innovation. 👏 Für diese außergewöhnliche Gemeinschaftsleistung wurde das Team um Christian Berning, Michael Pölz, Lars Abeler und Stefan Kretzschmar mit dem RegioAward in der Kategorie „Stark im Wettbewerb“ ausgezeichnet. Gewürdigt wurde damit nicht ein einzelner Erfolg, sondern drei Jahre konsequente Arbeit an der Zukunft eines Standorts.

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