Post by Daniel Mautz

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Jens Spahn trifft sich seit Jahren diskret mit einem Mann, der Demokratie für verzichtbar hält Fünfmal hat der heutige Unionsfraktionschef an den exklusiven Konferenzen von Peter Thiels "Dialog"-Forum teilgenommen. Erst auf Konfrontation mit Teilnehmerlisten räumte er das ein. Vorher hieß es lediglich, er habe eine Einladung für 2026 abgelehnt. So sieht Transparenz aus, wenn man sie unter V wie Verschleierung sucht. Peter Thiel ist kein gewöhnlicher Tech-Investor. Er hält Freiheit und Demokratie für unvereinbar. Er will staatliche Strukturen durch unternehmerische ersetzen. Sein Unternehmen Palantir ist so umstritten, dass Frankreichs Inlandsgeheimdienst die Zusammenarbeit beendet hat. In genau diesem Orbit bewegt sich Spahn seit 2018. Zwei seiner fünf Besuche fielen in seine Zeit als Bundesgesundheitsminister. Neben ihm auf den Gästelisten stehen Elon Musk, Jared Kushner, Tulsi Gabbard und US-Finanzminister Scott Bessent. Eintritt ab 15.000 Euro. Angeblich alles zu 100 Prozent vertraulich. Spahn will seine Teilnahme im niedrig dreistelligen Bereich selbst bezahlt haben. Ob Reisen oder Unterkünfte bezuschusst wurden, bleibt offen. Ob er formal Mitglied ist, beantwortet er auch nach Rückfrage nicht. Man muss kein Verschwörungsnarrativ bemühen. Die Fakten reichen. Ein führender deutscher Politiker pflegt seit Jahren Verbindungen zu einem Netzwerk, das Vertraulichkeit über demokratische Rechenschaftspflicht stellt. Sein erster Reflex bei Nachfragen ist nicht Offenheit, sondern scheibchenweises Einräumen unter Druck. Wer sich freiwillig und wiederholt an den Tisch eines erklärten Demokratieskeptikers setzt, muss sich fragen lassen, was er dort eigentlich sucht. Link: https://lnkd.in/eYme7BS5

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