Post by Christian W. Röhl

Scalable Capital | Chief Economist | Aktivist für Investment-Kultur

Otto… find ich gut. Oder: Einer hat (nicht nur) überlebt. Als ich Kind war, ging’s zum Einkaufen zu Karstadt, Kaufhof oder Horten. Und wer keine Lust auf volle Fußgängerzonen und Kaufhäuser hatte, bestellte aus dem Quelle- oder Otto-Katalog. 1000 Seiten dick, über 2 Kilo schwer, der Alptraum eines jeden Postboten, aber prima geeignet um im Herbst die Blätter fürs Herbarium zu pressen. 40 Jahre später: Alles vorbei. Die Kataloge, Karstadt, Kaufhof, Horten, Quelle. Nur Otto gibt’s noch immer. Aber wieso eigentlich? Was haben die Hamburger besser gemacht als die alten Wettbewerber? Und wie kann ein Familienunternehmen überhaupt mit börsennotierten E-Commerce-Giganten wie Amazon oder Temu (Pinduoduo) mithalten? Katy Roewer ist seit 25 Jahren im Unternehmen und im Konzern-Vorstand der Otto Group verantwortlich für Finanzen, Controlling und Personal. In der neuen ASSET CLASS Folge geht’s aber nicht nur um die kontinuierliche Transformation der Otto Group. Wir sprechen auch über “Eckpreislagen” für weiße T-Shirts, die Qual der Wahl beim Online-Shopping und Agentic Commerce. Kann ein KI-Assistent mich wirklich so gut beim Klamottenkauf unterstützen wie mein Freund Fernando von L’Italiano in Essen, der mich seit über 15 Jahren kennt? Und dazu: Danke für die sehr persönlichen Einblicke in den Alltag einer Top-Managerin. Job, Familie, private Geldanlage und wie das alles unter einen Hut passt! Ein herzliches Dankeschön überdies an Noah Leidinger und das ganze Team von OMR, wo wir diesen Podcast aufzeichnen durften!

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