Post by Cornelsen Verlag GmbH

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„Ich konnte Goethe und Schiller analysieren, aber ich wusste nicht, wie man auf Deutsch ein Bügeleisen kauft." Für Prof. Dr. Liana Konstantinidou war das ein Schlüsselmoment. Frisch in Deutschland, im Supermarkt, auf der Suche nach einem Wort, das in keinem ihrer Literaturseminare vorkam. Da wurde Deutsch für sie von einer Schulsprache zur Sprache des Alltags. Geboren in Thessaloniki, kam sie über Bochum und Freiburg in die Deutschschweiz. Heute leitet sie das Institute of Language Competence an der ZHAW School of Linguistics und bildet angehende Sprachkursleitende aus. In der neuen Folge unserer WM-Sonderstaffel hinterfragt sie im Gespräch mit Dr. Florian Sochatzy eine Metapher, die wir alle kennen: Sprache sei der Schlüssel zur Integration. Als Linguistin sagt sie, Sprache ist wichtig, aber nur einer von vielen Faktoren. Wer sie zum alleinigen Schlüssel erklärt, macht es sich bequem und schiebt die Verantwortung dorthin, wo sie nicht hingehört. Ein Gespräch über Mehrsprachigkeit, Hochdeutsch und Dialekt und „Philotimo“ – ein griechischer Begriff, für den es in der deutschen Sprache keine einfache Entsprechung gibt. Diese Folge ist in Kooperation zwischen der EduCouch, dem Cornelsen Verlag und dem Goethe-Institut USA entstanden und überall erhältlich, wo es Podcasts gibt.

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