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𝗗𝗲𝗿 𝗞𝗼𝗺𝗯𝗶𝗻𝗶𝗲𝗿𝘁𝗲 𝗩𝗲𝗿𝗸𝗲𝗵𝗿 𝘄𝗶𝗹𝗹 𝗹𝗶𝗲𝗳𝗲𝗿𝗻 – 𝗱𝗼𝗰𝗵 𝗱𝗶𝗲 𝗦𝗰𝗵𝗶𝗲𝗻𝗲 𝗯𝗿𝗲𝗺𝘀𝘁 Der Kombinierte Verkehr gilt als Schlüssel für eine nachhaltige Logistik. Die Argumente sind bekannt und überzeugend in Politik und Wirtschaft. Doch die Realität entfernt sich zunehmend von diesem Anspruch, denn immer mehr Containertransporte werden zurück auf die Straße verlagert. Strukturelle Probleme im Schienengüterverkehr verschärfen die Situation: Korridorsanierungen sind zwingend notwendig. Doch die Konsequenzen sind erheblich auf Grund weiträumiger Umleitungen, deutlich längerer Laufzeiten und steigenden Kosten. Trassenpreise entwickeln sich zunehmend unberechenbar. Nach einem Anstieg von über 17 % im Jahr 2025 fiel die Erhöhung 2026 durch einen kurzfristigen politischen Eingriff zwar geringer aus (über 6 %), aber genau diese fehlende Planbarkeit erschwert verlässliche Kalkulationen erheblich. Netzüberlastung führt zu sinkenden Kapazitäten. Die Folge sind längere Standzeiten, geringere Pünktlichkeit und eine abnehmende Verlässlichkeit der gesamten Transportkette. Und diese Herausforderungen enden nicht an den deutschen Grenzen: Europaweit gerät das System ins Wanken. Baustellen, reduzierte Kapazitäten, unvorhersehbare Fahrpläne und eine unzureichende grenzüberschreitende Abstimmung verschärfen die Lage zusätzlich. Das sind nicht nur operative Schwierigkeiten, es sind vor allem Wettbewerbsnachteile für den Kombinierten Verkehr. Wenn wir es ernst meinen mit der Verkehrsverlagerung, brauchen wir jetzt, koordinierte und verlässliche Maßnahmen auf nationaler und europäischer Ebene. Nur so kann der Schienengüterverkehr zu der echten Alternative werden, die Wirtschaft und Umwelt dringend benötigen. #CT4EU #KombinierterVerkehr #Schienengüterverkehr #Logistik #Nachhaltigkeit #Infrastruktur