Post by Claudia Gräfin von Schönburg

HR Development

Wut als Werkzeug Fällt Ihnen in letzter Zeit auch auf, wie dünnhäutig die Stimmung überall ist? Eine Kleinigkeit im Alltag reicht oft aus, und die Situation eskaliert. Es liegt bei den meisten an einem Gefühl von Ohnmacht, das der tägliche Strom aus Krisenmeldungen, Zukunftsängsten und Algorithmen in uns auslöst. Der Psychologe Alfred Adler hat einmal erläutert, dass der Mensch ein Grundbedürfnis nach Bewältigungskompetenz hat. Wir wollen das Gefühl haben, unser Leben im Griff zu haben. Wenn wir stattdessen permanent mit Dingen konfrontiert werden, die wir nicht kontrollieren können, entsteht ein Ohnmachtsgefühl. Wut gibt uns dabei für einen kurzen Moment das Gefühl von Handlungsfähigkeit. Da wir die großen Krisen nicht greifen können, oder keinen Einfluss nehmen können, nehmen wir uns als Ventil den eigenen Alltag, den Fehler des Kollegen oder den Streit zu Hause. Wie steuern wir dagegen? Wir können die globalen Krisen nicht lösen, aber wir haben die Entscheidung darüber, wie wir unsere Aufgaben anpacken, was wir lesen, klicken(Clickbait’s) um nicht immer weiter, mit negativem gefüttert zu werden, wie oft wir am Handy sitzen, wie wir Entscheidungen im Betrieb treffen und wie wir mit unserem direkten Umfeld umgehen. Dort liegen unsere Gestaltungsmöglichkeiten. Es geht also eher darum, die eigene Energie dort einzusetzen, wo sie einen Unterschied machen kann. Wer mehr über OE und PE lesen möchte, folgt mir gern. Claudia von Schönburg

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