Post by Christoph Lucks
Wertvolles bewahren, neue Wege wagen
Das Thema "Krankenstände/Fehlzeiten" ist gerade wieder einmal in aller Munde, nicht zuletzt, weil die Bundesregierung die telefonische Krankschreibung abschaffen und eine Pflicht zur Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vom ersten Krankheitstag an einführen möchte. Ob das sinnvoll ist, darüber kann man vermutlich lange streiten. Dass das Thema "Fehlzeiten" nach Aufmerksamkeit der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber verlangt, dürfte unstrittig sein. Auch wir als Arbeitgeberin Freie und Hansestadt Hamburg (FHH) wollen unsere Aufmerksamkeit wieder stärker auf unser Gesundheitsmanagement lenken und schauen, ob und wie die Stukturen und Angebote in unseren Dienststellen wirken, was wir künftig noch besser machen können, wie wir die Gesundheitskompetenz und Resilienz unserer Beschäftigten stärken und unsere Dienststellen und Führungskräfte noch zielgerichteter unterstützen können in dem Bemühen, Warnsignale für zu starke Belastungen frühzeitig zu erkennen und gezielt gegenzusteuern. Am Ende geht es uns darum, die Employability, die Arbeitsfähigkeit und körperliche und mentale Gesundheit unserer Beschäftigten im Interesse guter Aufgabenerfüllung, aber auch aus Gründen der Fürsorge langfristig zu erhalten - wohl wissend, dass gesundheitliche Belastungen ihre Ursache auch in außerdienstlichen Umständen haben können, auf die wir als Arbeitgeberin nur bedingt Einfluss haben. All diese Analysen und Themen bündeln wir in unserem neuen zweijährigen Projekt "Professionalisierung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements" (ProBGM), das mit viel Schwung und Frische im Mai seine Arbeit aufgenommen hat.💪 Auf dem Foto das Projektteam mit Projektleiterin Julia Hisserich (rechts), Tatjana Kluvetasch (links) und Malin Nesch (Mitte). (Wenn Ihr Gedanken und Ideen dazu habt, was für ein gutes Betriebliches Gesundheitsmanagement aus Eurer Perspektive wichtig ist, schreibt es gerne in die Kommentare!)