Post by Christine Koblmiller
Von 0 auf 4.000🚀 | Technik-Storytellerin ✍️ mit Herz für Leichtbau | Netzwerkerin für Hidden Champions 👁️🗨️ | Van-Life 🚐| Impulsgeberin 💡| Rothsee-Finisher 🏊🚴♀️🏃♀️| Dogs 🐕
Eine gute technische Lösung allein schafft noch keinen Auftrag. Was so selbstverständlich klingt, wird von vielen Start-ups ob der Begeisterung über die eigene Innovation schnell übersehen. Gerade im technischen B2B begegnet mir immer wieder die Hoffnung, dass eine gute Idee, ein überzeugender Werkstoff oder ein besserer Prozess seinen Markt schon finden wird. Das letzte Interview hat mir einmal mehr gezeigt, warum das zu kurz gedacht ist: Bastian Gaedike ist der erste „Pionier der Leichtbauwelt“ in diesem Jahr. Er startete mit Malping GmbH als Beratungsdienstleister, erkannte eine Marktlücke und entwickelte das Unternehmen zum Fertigungsdienstleister für einsatzfertige Bauteile aus Hochleistungspolymeren weiter. Was mir an unserem Gespräch in Erinnerung blieb war: Bastian spricht sehr offen über Kundenakquise. Denn technische Kompetenz ist wichtig. Aber sie allein schafft noch keine Aufträge. Nicht nur junge Unternehmen müssen erkennen, wo ihre Fähigkeiten gebraucht werden. Welche Probleme sie lösen. Welche Märkte dafür offen sind. Und sie müssen den Mut haben, diese Märkte auch anzusprechen. Für mich passt seine Geschichte deshalb sehr gut zu einer Frage, die viele Leichtbauanbieter beschäftigt: Wie wird aus unserem Know-how ein neues Geschäft? Vielleicht auch jenseits der eigenen Comfort-Zone, jenseits bisher gut aufgestellter Branchenkontakte. Die Antwort dazu findet sich meisten weder im Material noch im Prozess oder Produkt. Vielmehr zeigt sie sich in der Bereitschaft Neues zu probieren - auch neue Kontakte zu schaffen. Zum Interview mit Bastian Gaedike: https://cstu.io/9a5929