Post by Charité - Universitätsmedizin Berlin

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Wir weisen selten auf Beiträge außerhalb unseres Hauses hin – heute machen wir eine Ausnahme. Im Tagesspiegel warnt Prof. Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), vor den Folgen aktueller gesundheitspolitischer Sparmaßnahmen, wie sie mit dem Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG) sowie insbesondere dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz geplant sind. Der Tenor: Kurzfristige Einsparungen bei den Krankenhäusern gefährden langfristig Qualität, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands in der Gesundheitswirtschaft. Besonders betroffen ist Berlin. Das Zusammenspiel aus Charité, Berlin Institute of Health in der Charité, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und der Life-Science-Wirtschaft lebt davon, dass den Investitionen in medizinischer Forschung und Lehre auch kostendeckende Erlöse insbesondere in der Spitzenmedizin gegenüberstehen. Werden diese Mittel begrenzt und hochspezialisierte Leistungen nicht kostendeckend vergütet, gerät die Innovationskraft des Standorts unter Druck. Das eigentliche Risiko ist dabei strategischer Natur: Spitzenstandorte konkurrieren weltweit um die besten Köpfe. Wer Gesundheitsversorgung und Forschung vor allem unter Spargesichtspunkten steuert, gefährdet die Attraktivität Berlins als international führenden Wissenschafts- und Gesundheitsstandort. „Wer einen Wirtschaftsstandort stärken will, muss zuerst aufhören, seine vorhandenen Stärken zu beschädigen“, so der eindringliche Appell von Fratzscher.   👉 Hier geht’s zum Gastbeitrag: https://lnkd.in/e8yzRmBR In diesem Zusammenhang unterstreichen wir, dass die Charité weit mehr als eine der führenden medizinischen Einrichtungen Europas ist, sie ist auch ein Wirtschaftsfaktor. Welche konkreten wirtschaftlichen Impulse setzt die Charité für Berlin und darüber hinaus? Wie trägt sie zur regionalen Wertschöpfung bei? Und welche Rolle spielen Forschung, Lehre und Wissenstransfer für die ökonomische Entwicklung? Eine Studie von DIW-Econ zeigt, wie die Charité direkt und indirekt zur wirtschaftlichen Stärkung beiträgt – von der Schaffung von Arbeitsplätzen entlang der gesamten Wertschöpfungskette bis hin zu der Verbesserung ökonomischer Rahmenbedingungen – und welche zentrale Rolle sie für Berlin, ganz Deutschland und sogar weltweit spielt. 👉 Hier geht’s zur Studie: https://lnkd.in/ehbB63K3 📸 BAVARIA LUFTBILD VERLAGS GMBH Verlag Der Tagesspiegel #charitéberlin #gesundheitsreform

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