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Ein Steinschlag reißt nicht durch Zufall weiter. Er reißt, weil drei unsichtbare Kräfte ihn dazu bringen.   Was passiert eigentlich in einer beschädigten Scheibe? Unser Mutterkonzern Belron hat das gemeinsam mit dem Wales Automotive Glass Research Centre untersucht. Die Forschung zeigt: Jeder nicht reparierte Steinschlag wird irgendwann zum Riss, getrieben von Kräften, die rund um die Uhr an der Schadstelle arbeiten.   Vibration: Bei jeder Fahrt, ob Kopfsteinpflaster oder Schlagloch, steht die Rissspitze unter Spannung. Mit jeder Erschütterung wächst der Mikroriss ein Stück weiter.   Temperatur: Die Scheibe ist eiskalt, die Heizung wird aufgedreht. In Tests riss ein Steinschlag bereits nach 90 Sekunden weiter. Besonders kritisch bei Frost: Eingedrungenes Wasser gefriert und dehnt sich aus.   Feuchtigkeit: Selbst im vermeintlich trockenen Garagenstand dringen Wassermoleküle in den Riss ein. Die Wasserstoffionen lösen die Siliziumverbindungen im Glas. Je höher die Luftfeuchtigkeit, desto schneller wächst der Riss.   Die Ergebnisse sind eindeutig: Ein Steinschlag von nur 5 mm lässt die Stabilität der Scheibe stark abnehmen und Vibration, Temperatur und Feuchtigkeit reichen dann aus, um aus einem kleinen Chip einen langen Riss zu machen. 💬 „Einen Steinschlag sollte man nie auf die lange Bank schieben. Die drei Kräfte – Fahrvibration, Temperatur und Feuchtigkeit – arbeiten rund um die Uhr an der Schadstelle. Je früher repariert wird, desto eher lässt sich die Scheibe retten", sagt André Lautenschläger, Head of Operational Qualification & Innovation.   #Carglass #TechNews #Steinschlag

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