Post by BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
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Katherina Reiche - doch nicht die Lobbyistin von E.ON, RWE und EnBW? Wie es aussieht, ist "die Fossile" nämlich nicht nur bei den Bürger*innen ziemlich unbeliebt, sondern auch bei der Industrie selbst. Das Manager Magazin berichtet nach dem Austausch mit den Spitzen von u.a. EnBW, E.ON und Vattenfall: „Mit jedem Gespräch wird klarer: Reiche schürt eine gewaltige Ungewissheit.“ Warum die Kritik so deutlich ausfällt? Weil Reiches Vollbremsung der Energiewende zu höheren Kosten führt. Mit fossilen Energien kann Europa keinen internationalen Wettbewerb gewinnen. In den USA und China ist Gas, Öl und Kohle um ein vielfaches günstiger. Deutschland gibt jährlich 80 Milliarden Euro für fossile Energieimporte aus. 80 Milliarden, die wir stattdessen in den Ausbau der Erneuerbaren Energien und den Netzausbau investieren müssten. Doch genau diese Investitionen geraten jetzt unter Druck: Das neue EEG, das Netzpaket und das Gebäudemodernisierungsgesetz bedrohen zentrale Projekte der Energiewende. Wenn diese Investitionen durch Reiches rückwärtsgewandte Energiepolitik nun ausblieben, würde sich auch der Chef von Vattenfall-Deutschland Chef Robert Zurawski - wie er sagt - "Sorgen machen über Europas und Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit in der Zukunft." Das sollte ein Weckruf sein! Die geplanten Energiegesetze müssen alle zusammen zurück in die Werkshalle. Denn die von Katherina Reiche geplante künstliche Verknappung erneuerbarer Energien ist ein Deindustrialisierungsprogramm, mit allen Folgen für unsere Unternehmen, Arbeitsplätze und unseren Wohlstand.