Post by BWO - Bundesverband Windenergie Offshore e.V.

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Wochenrückblick: Hafeninfrastruktur und Offshore-Wind gehören zusammen 🤝 - was kommt voran, was fehlt? Mit der Allianz „Deutsche Seehäfen“ haben acht See- und Binnenhäfen ihre Kräfte gebündelt. Ihr Ziel: Häfen sollen bundespolitisch stärker als Infrastruktur von nationaler und europäischer Bedeutung wahrgenommen werden. Für die Offshore-Wind-Branche ist das ein wichtiges Signal. Der Ausbau der Windenergie auf See braucht leistungsfähige Hafenstandorte – für Fundamente, Kabel, Konvertertechnik, Großkomponenten, Spezialschiffe und die industrielle Logistik dahinter. Dass konkrete Projekte vorankommen, ist wichtig. In Cuxhaven entstehen 38 zusätzliche Hektar schwerlastfähige Hafenfläche für Offshore-Wind. Auch Mecklenburg-Vorpommern stärkt mit dem Ausbau in Mukran die Voraussetzungen für den weiteren Offshore-Wind-Ausbau in der Ostsee. Gerade dort hatte Mukran zuletzt Geschäft an den Hafen Rønne auf Bornholm verloren. Diese Beispiele zeigen aber auch die strukturelle Herausforderung: Hafenerweiterungen sind teuer. Sie können einzelne Länder und Hafenstandorte schnell überfordern – obwohl die Infrastruktur weit über die Region hinaus wirkt. Für den weiteren Ausbau der Offshore-Windenergie werden zusätzliche schwerlastfähige Hafenflächen benötigt. Deshalb braucht es ein dauerhaftes finanzielles Engagement des Bundes. Lea Strack und Hans Sohn waren für den BWO in dieser Woche bei der Veranstaltung der Initiative „Deutsche Häfen“ in Berlin. Der Austausch hat deutlich gemacht: Die politische Aufmerksamkeit für Häfen wächst. Jetzt muss daraus eine verlässliche Finanzierung werden. Ein weiteres wichtiges Signal kam heute aus dem Bundesrat: Der BWO begrüßt die verabschiedete Entschließung zum Offshore-Wind-Ausbau. Zentrale Reformvorschläge des Verbandes werden darin aufgegriffen – vom Ausschreibungsdesign mit zweiseitigen Differenzverträgen (CfD) bis hin zu grenzüberschreitenden Kooperationsmodellen. "Die Bundesregierung sollte diese Empfehlungen zügig in die angekündigte Novelle des Windenergie-auf-See-Gesetzes überführen", sagt BWO-Geschäftsführer Stefan Thimm. Auch bei der Ausweitung der Tonnagesteuer auf Offshore-Wind-Schiffe zeichnet sich Bewegung ab. Ein Gesetzentwurf des Bundesfinanzministeriums könnte maritime Wertschöpfungsketten stärken und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts verbessern. Unser Fazit: Die Häfen organisieren sich, konkrete Projekte kommen voran, und der Bundesrat setzt wichtige Impulse für den Offshore-Wind-Ausbau. Jetzt braucht es einen Investitionsrahmen, der Infrastruktur, Ausschreibungsdesign und europäische Kooperation zusammenführt. #offshorewind #ports Foto Mukran: (c) Frank Glimm

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