Post by BWO - Bundesverband Windenergie Offshore e.V.
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Bis zu 13 Prozent mehr Strom bei 11 Prozent geringeren Kosten? Europäische Kooperation in der Nordsee macht es möglich. Das zeigt eine neue Studie des Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme im Auftrag von BWO und BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.. Das Potenzial einer stärkeren europäischen Zusammenarbeit beim Offshore-Wind-Ausbau ist enorm. Die zentrale Erkenntnis: Wenn Offshore-Windparks in der dänischen und schwedischen Ausschließlichen Wortschafszone direkt an das deutsche Stromnetz angeschlossen und auf das deutsche Ausbauziel angerechnet werden, könnten die Stromerträge um bis zu 13 Prozent steigen, während die Kosten je erzeugter Megawattstunde um bis zu 11 Prozent sinken. Warum? ✅ Weniger Abschattungseffekte durch eine bessere räumliche Verteilung der Windparks ✅ Höhere Volllaststunden an besonders ertragreichen Standorten ✅ Geringere Systemkosten für Netzanbindung und Netzausbau ✅ Mehr Versorgungssicherheit durch eine breitere geografische Verteilung der Windernte „Die Studie macht deutlich: Der Offshore-Wind-Ausbau muss europäisch gedacht werden. Grenzüberschreitende Planung kann dazu beitragen, das deutsche Ausbauziel von 70 GW bis 2045 kosteneffizienter und systemdienlicher zu erreichen“, so BWO-Geschäftsführer Stefan Thimm. „Die Ergebnisse zeigen, welches Potenzial in einer engeren Zusammenarbeit der Nordseeanrainerstaaten steckt. Wenn wir Offshore-Wind stärker europäisch planen, können wir Erträge steigern, Kosten senken und die Versorgungssicherheit erhöhen. Jetzt kommt es darauf an, die im Koalitionsvertrag vereinbarte internationale Zusammenarbeit mit konkreten Vereinbarungen und Projekten zu unterlegen.“ Die Energiewende endet nicht an nationalen Grenzen. Die Nordsee ist Europas Kraftwerk der Zukunft – und ihr Potenzial lässt sich gemeinsam am besten nutzen.