Post by BWO - Bundesverband Windenergie Offshore e.V.

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Offshore-Wind erzeugt nicht nur Strom. Offshore-Wind stärkt Deutschlands Sicherheit und Resilienz. Zu diesem Ergebnis kommt das Impulspapier „Resilienzkosten in der Energieerzeugung“ des German Institute for Defence and Strategic Studies (GIDS) an der Führungsakademie der Bundeswehr. Ein Energiesystem mit einem hohen Anteil erneuerbarer Energien ist langfristig die resilienteste Option für Deutschland. Wind- und Solarenergie sind die strukturell resilienzstärkste Option im Vergleich zu fossilen Energien und Kernenergie. Für die Offshore-Windenergie geht die Analyse noch einen Schritt weiter: Offshore-Windparks werden als potenzieller Bestandteil einer maritimen Sicherheitsarchitektur genannt. Sensorik, Kommunikations- und Überwachungstechnik könnten künftig einen Beitrag zur Beobachtung und Absicherung kritischer Seegebiete leisten. Für den Bundesverband Windenergie Offshore ist das ein wichtiges Signal: „Die Energiewende ist längst auch eine Frage der Sicherheits- und Industriepolitik. Diese Debatte sollten wir jetzt gemeinsam führen. Offshore-Wind ist nicht nur kritische Infrastruktur, die geschützt werden muss – sie ist zugleich Teil der Lösung für ein resilientes Energiesystem und mehr maritime Sicherheit“, so BWO-Geschäftsführer Stefan Thimm. Gleichzeitig macht das GIDS-Papier deutlich: Resilienz hat ihren Preis. Wenn zusätzliche Anforderungen wie sicherheitsrelevante Nachrüstungen, neue Schnittstellen oder Cyber-Resilienz vor allem einem staatlichen Sicherheitsinteresse dienen, dürfen die Kosten nicht allein bei den Betreibern liegen. Hier braucht es klare rechtliche Zuständigkeiten, verlässliche Finanzierungsmodelle und eine institutionelle Absicherung der Resilienzkosten. Mit einem eigenen Impulspapier bringt der BWO die Perspektive der gesamten Offshore-Wertschöpfungskette in diese Debatte ein. Die Branche ist bereit, Fähigkeiten, Daten und Systeme für mehr maritime Resilienz einzubringen – gemeinsam mit Politik, Behörden und Sicherheitsakteuren. Dafür braucht es einen klaren und verlässlichen Rahmen. Das BWO-Positionspapier gibt es auf der BWO-Website und im ersten Kommentar. Autoren des Papiers sind Professor Dr. Stefan Bayer & Dr. Wolfgang Müller

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