Post by Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen (BDU) e. V.

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Unter dem Titel „Wie sehen die Organisationen der Zukunft aus?“ wurden bei der Tagung des 𝐁𝐃𝐔-𝐅𝐚𝐜𝐡𝐯𝐞𝐫𝐛𝐚𝐧𝐝𝐞𝐬 𝐎𝐫𝐠𝐚𝐧𝐢𝐬𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧𝐬𝐞𝐧𝐭𝐰𝐢𝐜𝐤𝐥𝐮𝐧𝐠 + 𝐂𝐡𝐚𝐧𝐠𝐞 𝐌𝐚𝐧𝐚𝐠𝐞𝐦𝐞𝐧𝐭 am 8. Juli 2026 in Erfurt zentrale Fragen zur künftigen Ausrichtung von Unternehmen aufgegriffen. In den Berichten aus den Arbeitsgruppen wurden zwei Themen besonders vertieft: Realitätsakzeptanz als neue Perspektive für die Einbindung von Menschen in den Prozess der #Organisationsentwicklung sowie die zunehmende Relevanz der Strategiekompetenz im Organisationsentwicklungsprozess. Ein wichtiger Impuls kam von Kai Gondlach, wissenschaftlich arbeitender Zukunftsforscher, mit einem Blick auf aktuelle Trends und auf die Frage, wie Organisationen mit Unsicherheit zukunftsfähig umgehen können. Im Mittelpunkt stand die Perspektive, dass es nicht 𝐝𝐢𝐞 eine Zukunft gibt, sondern unterschiedliche "Zukünfte" und dass gerade unter Druck der Zeithorizont von Entscheidungen entscheidend wird. Deutlich wurde: Je größer die Unsicherheit, desto wertvoller ein weiter Blick nach vorn. Zukunftskompetenz entsteht dort, wo Organisationen lernen, schwache Signale früh zu lesen, Widersprüche auszuhalten und aus Offenheit Handlungsoptionen zu entwickeln. Ein weiterer Beitrag beleuchtete die geopolitischen Veränderungen und ihre Auswirkungen auf Unternehmen und deren Struktur. Oberstleutnant Christopher Birkefeld vom Landeskommando Thüringen der Bundeswehr (German Federal Armed Forces) stellte dabei das Landeskommando vor und gab Einblicke in den Operationsplan Deutschland (OPLAN DEU) als zentrales strategisches Führungsdokument der Bundeswehr für den Spannungs- und Verteidigungsfall. Zudem wurde das Thema „Veränderungen im wirtschaftspolitischen Umfeld und ihr Einfluss (und ihre Grenzen) auf Unternehmen und ihre Mitarbeitenden“ von Andreas Bühl MdL, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag, beleuchtet. Deutlich wurde, dass viele Change-Prozesse heute nicht mehr primär aus internen Strategieentscheidungen entstehen, sondern aus extern gesetzten Veränderungsimpulsen. Mit Blick auf #Beratung und #Organisationsentwicklung unterstrich er, dass Berater wirtschaftspolitische Unsicherheit zwar nicht beseitigen können, Unternehmen aber dabei unterstützen, äußeren Druck in innere Ordnung, Entscheidungsfähigkeit und Umsetzungskraft zu übersetzen. Zum Abschluss diskutierten Kai Gondlach und Andreas Bühl in einer von Robert Fuhrmann moderierten Runde mit Fragen aus dem Plenum über die Zukunftsfähigkeit von Organisationen unter den Bedingungen von Unsicherheit, geopolitischen Verschiebungen und wirtschaftspolitischem Wandel. Vielen Dank an alle Referierenden, Mitwirkenden und Teilnehmenden für die inhaltlichen Impulse und den fachlichen Austausch! Jennifer Reckow Andrea Maurer-Schlangen Andrea Oestervoß Kai Haake Heike Borchert-Dietz M.A. Robert Fuhrmann

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