Post by Bodensee Campus GmbH
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Zwischen „Ich kann das nicht“ und „Ich mache es jetzt einfach“ liegt manchmal nur ein ganz kleiner Schritt. Genau das haben unsere Studierenden gestern erlebt: In einem Parkour-Workshop mit Athletin, Stuntfrau und Schauspielerin Silke Sollfrank. Sie hat gezeigt, dass Parkour dort beginnt, wo aus Zögern Bewegung wird. Und klar wurde auch, dass Parkour überhaupt keine Show des Draufgängertums ist, sondern ein Training von Kontrolle, Vertrauen und Progression. Was haben wir noch gelernt? Zum Beispiel, dass es nicht darum geht, keine Angst zu haben, sondern darum, trotz Respekt vor der Hürde in Bewegung zu kommen. Außerdem hat das Training gezeigt, was psychologisch in uns passiert, wenn wir uns einer Hürde stellen, statt vor ihr stehenzubleiben: Wir erleben Selbstwirksamkeit. Das Gefühl, dass wir handeln können. Dass wir wachsen können. Dass wir vielleicht viel stärker sind, als unsere Zweifel uns glauben machen wollen. Für uns am Bodensee Campus war dieser Workshop deshalb weit mehr als ein Programmpunkt. Er war ein echtes Zeichen dafür, was passiert, wenn Theorie auf Praxis trifft und wenn Lernen über den Tellerrand hinaus plötzlich spürbar wird. Wenn man erlebt, wie es sich anfühlt über sich hinauszuwachsen. Vielleicht beginnt genau dort Entwicklung: Nicht in dem Moment, in dem wir keine Angst mehr haben. Sondern in dem Moment, in dem wir uns trotz Angst bewegen. Wann habt ihr zuletzt etwas getan, das Euch zuerst unmöglich erschien?