Post by Federal Ministry for Economic Affairs and Energy

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Deutschlands Grenzregionen können durch lokale grenzüberschreitende Initiativen zum Vorreiter der Energiewende werden. Heute fand in Görlitz der Spatenstich von UNITED HEAT statt - einem grenzüberschreitenden Fernwärmeprojekt zwischen Görlitz und seiner polnischen Schwesterstadt. "United Heat zeigt eindrucksvoll, wie Kommunen bei der Wärmeversorgung über Ländergrenzen hinweg erfolgreich zusammenarbeiten können", so Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche, die ebenso wie der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer anwesend war. Der heutige Spatenstich markiert den Baubeginn des ersten von insgesamt zwölf geplanten Leitungskilometern. Durch die Verknüpfung der deutschen und polnischen Fernwärmenetze wird der Wärmesektor kosteneffizient bis 2030 dekarbonisiert und unsere Energiesicherheit gestärkt. "Für eine sichere, bezahlbare und nachhaltige Wärmeversorgung mitten in Europa unterstützen wir die Investitionen auf deutscher Seite mit 81,6 Millionen Euro", so Ministerin Reiche weiter. Das Projekt an der Neiße demonstriert, dass europäische Zusammenarbeit im Energiebereich nicht nur durch milliardenschwere Projekte umgesetzt werden kann, sondern auch durch kleinere Projekte von Stadtwerken und lokalen Energieversorgern. Grenzüberschreitende Energiekooperationen sparen zudem Kosten. Bei Investition und Betrieb können hier durch UNITED HEAT insgesamt über sechs Millionen Euro eingespart werden und der Energiepreis ist fast acht Prozent niedriger als bei einer rein nationalen Lösung. 📸 Photothek/ Amrei Schulz

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