Post by Björn Michalke
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Er hat sich selbst durchleuchtet. Bevor der Käufer es getan hat. Und dadurch 5 Millionen Euro mehr bekommen. Vendor Due Diligence. Die Strategie, die 80% der Mittelständler nicht kennen. Automatisierungstechnik, Hessen, 55, 96 Mitarbeiter, 14 Millionen Umsatz. Vor dem Verkauf hat er sich selbst prüfen lassen. Von einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Was rauskam: 3 Themen die im Käufer-DD zum Problem geworden wären. Ein Mietvertrag mit persönlicher Bürgschaft. Eine Pensionszusage ohne ausreichende Rückstellung. Ein Vertrag mit einem Lieferanten, der eine Change-of-Control-Klausel hat. Alle drei gelöst. Bevor der Käufer sie gesehen hat. Ergebnis: Saubere DD des Käufers. Keine Preisreduktion. Keine Nachverhandlung. Kaufpreis: 19 Millionen. Ohne Vendor DD wären es 14 gewesen. Mindestens. 5 Millionen mehr. Für eine Vendor DD die 180.000 Euro gekostet hat. Die beste Verteidigung in der Verhandlung ist Transparenz. Aber kontrollierte Transparenz.