Post by Bielefeld University
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90 Minuten, die noch Monate später das Selbstbild von Schüler*innen verändern. 🔬 Viele Jugendliche halten sich früh für einen „Mathe-Typ“ oder „Sprach-Typ“. Das beeinflusst Motivation, Kurswahl und spätere Bildungswege. Professor Dr. Fabian Wolff von der Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft der Universität Bielefeld hat mit seinem Team untersucht, wie Vergleiche das Selbstbild von Schüler*innen formen und wie sich das ändern lässt. Rund 600 Schüler*innen aus zehn Schulen lernten in der COMPASS-Intervention, wie Vergleiche ihre Selbsteinschätzung beeinflussen. Vermittelt wurden drei Kernbotschaften: Mathematische und sprachliche Fähigkeiten schließen sich nicht aus. Fähigkeiten sind veränderbar. Und Lernstrategien lassen sich zwischen Fächern übertragen. 🎯 „Wenn Schüler*innen lernen, ihre eigenen Annahmen über Fähigkeiten kritisch zu hinterfragen, kann dies langfristig beeinflussen, welche Bildungs- und Berufswege sie sich selbst zutrauen“, sagt Wolff. 💡 Das Projekt ist mit dem strategischen Fokusbereich REFLECT der Universität Bielefeld verbunden. Das Netzwerk bündelt Forschung dazu, wie kritisches Denken bei Schüler*innen gefördert werden kann. Foto: Ilka Burckhardt/stock.adobe.com