Post by BEW Berliner Energie und Wärme GmbH
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Wie feierst du einen 100 jährigen Geburtstag? Wir haben mit Nachbarn und Machern in die Zukunft geblickt. Das Kraftwerk Klingenberg ging im Jahr 1926 nach nur 15 Monaten Bauzeit in Betrieb. Seitdem hat sich in Rummelsburg viel verändert - nicht nur die Bauzeiten. Der Lichtenberger Kraftwerksstandort ist heute nicht mehr Stadtrand, sondern Teil einer lebhaften und vielfältigen urbanen Nachbarschaft. Hier laufen Tag für Tag Kraftwerksbetrieb und Transformation für die Wärmewende gleichzeitig - und nahe an Menschen, die hier leben, ausgehen und sich erholen. Daher haben wir uns bei der Geburtstagsfeier mit Menschen ausgetauscht, die verschiedene Perspektiven auf diesen Energiestandort mitbringen: Der Architekt Prof. Paul Kahlfeldt blickt auf ein Jahrhundert Berliner Energiegeschichte. Er wünscht sich, dass Berlin als Elektropolis seiner Tradition der Zukunftsorientierung treu bleibt. Christopher Bauder ist seit fünf Jahren mit DARK MATTER direkter Nachbar. Seine Lichtkunst haben seitdem eine Million Besucher:innen erlebt. Er sieht hier vor allem einen zentralen Ort, an dem das blühende Leben einzieht - Energie, Wohnen, Clubben und Kultur. Alt sei nicht nur schlecht. Es sei gut, einen Teil zu erhalten und einen Teil neu zu gestalten. Julia Feier bringt als Leiterin des Stadtentwicklungsamtes Lichtenberg viele Perspektiven zusammen. Ihr Eindruck: In Rummelsburg gelingt etwas Besonderes, das Ausbalancieren von Visionen der gemeinsamen Entwicklung der Nachbarschaft. Die Menschen, die das Kraftwerk Klingenberg damals gebaut haben, konnten die heutigen Technologien und Lebenswelten so wenig ahnen wie wir heute die künftigen kennen. Auch damals investierte Berlin erhebliche Mittel für die Zukunft seiner Energie. 60 Millionen Reichsmark kostete der Bau des neuen Kraftwerks, das damals zu den größten Europas zählte. Seitdem hat sich der Standort ständig weiter entwickelt. Heute wenden wir für die Zukunftstechnologien im künftigen Energiepark Klingenberg eine Milliarde Euro auf. 100 Jahre Energie von hier und wir feiern den Mut, Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen. Christian Feuerherd empfiehlt das altehrwürdige Kraftwerksfoyer als Ort der Inspiration, was alles möglich ist, wenn wir groß denken. Dr.-Ing. Kerstin Busch wünscht dem Standort eine hohe Zuverlässigkeit für die Zukunft und Axel Pinkert freut sich, dass hier die bezahlbare Energieversorgung der Zukunft entsteht. Es sind immer die Menschen, die Transformation möglich machen. Damals und heute. Mit Vision, Mut, Verantwortung und Anpacken. 📸 Kareen Kittelmann Fotografie.