Post by The Federal Institute for Research on Building, Urban Affairs and Spatial Development

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🌡️ „Wir haben jahrzehntelang für ein Klima gebaut, das es so nicht mehr gibt.“ Dieser Satz bringt auf den Punkt, warum Hitzeschutz heute zu den größten Herausforderungen im Bau- und Gebäudesektor gehört. Im Interview sprechen die Architektin Svenja Binz und der Bauingenieur Dr. Stefan Haas vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) darüber, ➡️ warum viele Gebäude nicht auf die zunehmenden Hitzewellen vorbereitet sind, ➡️ weshalb Bäume, Grünflächen und Verschattung oft wirksamer sind als Klimaanlagen, ➡️ warum Schulen, Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser besonderen Handlungsbedarf haben und ➡️ weshalb Klimaanpassung nicht nur Kosten verursacht, sondern langfristig erhebliche Schäden vermeiden kann. Einige Aussagen aus dem Gespräch: 💬 „Erfolgreiche Anpassung entsteht nicht durch eine einzelne Maßnahme, sondern durch das Zusammenspiel von Städtebau, Landschaftsplanung, Gebäudeplanung und Nutzung.“ - Dr. Stefan Haas 💬 „Ein guter baulicher oder naturbasierter Hitzeschutz kann den Bedarf an aktiver Kühlung deutlich reduzieren oder sogar überflüssig machen, was auch dem Klimaschutz zugutekommt.“ - Svenja Binz Klimaanpassung ist längst keine Zukunftsaufgabe mehr. Sie entscheidet darüber, wie lebenswert unsere Städte, Quartiere und Gebäude in den kommenden Jahrzehnten sein werden. Das Interview gibt spannende Einblicke in aktuelle Forschung, konkrete Lösungsansätze und die Frage, wie hitzeresilientes Bauen zur neuen Normalität werden kann. 👉 Zum Interview: https://lnkd.in/e2hJeRAg 📸: BBSR/ Stefan Haas #Klimaanpassung #Hitzeschutz #Bauen #Architektur #Stadtentwicklung #Klimawandel

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