Post by The Federal Institute for Research on Building, Urban Affairs and Spatial Development
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🧱 Mehr Baukultur braucht nicht automatisch mehr Regeln. Manchmal reicht es, die bestehenden besser zu nutzen. Das zeigt die von uns veröffentlichte Studie „Regulative Baukultur“. Die Instrumente für qualitätsvolles und nachhaltiges Bauen und Räume für ein gutes Zusammenleben sind vielfach bereits vorhanden. Entscheidend ist, wie Kommunen sie einsetzen. Baukultur entsteht der Studie zufolge nicht allein durch Vorschriften. Sie braucht eine Haltung, die gestalterische, soziale, funktionale und ökologische Qualität von Anfang an mitdenkt. Dabei bieten bestehende Instrumente bereits große Potenziale: ✅ Bebauungspläne können Nutzungsmischung, Grün- und Freiräume sowie klimaangepasste Infrastrukturen fördern. ✅ Gestaltungssatzungen und städtebauliche Verträge können Qualität sichern und gute Lösungen im Dialog entwickeln. ✅ Wettbewerbe und qualitätsorientierte Vergabeverfahren schaffen Raum für Innovation und nachhaltige Planung. Die Studie zeigt zugleich, wo weiteres Potenzial liegt: einfachere Verfahren, zeitgemäße Bebauungspläne und bessere Rahmenbedingungen für zirkuläres Bauen können dazu beitragen, baukulturelle Ziele noch wirksamer umzusetzen. 📖 Abruf der Studie „Regulative Baukultur – Potenziale des Bau- und Vergaberechts für die Qualität des gestalteten Raums“: https://lnkd.in/e7iYsEk2 Deutsches Institut für Urbanistik (Difu) 📷 (Titel) Wolf-Christian Strauss #Baukultur #Stadtentwicklung #Bauen #Vergaberecht #Bauplanungsrecht #Kommunen