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Marcel Wyss verantwortet das digitale Bauen bei bauvernetzt-Partner Hälg Group. Was er von einem Modell erwartet, lässt sich an einem einzelnen Bauteil zeigen. Ein Lüftungskanal im Modell des Fachplaners oft als ein durchgehendes Stück modelliert. In der Produktion wird er aber nicht so hergestellt und dann verbaut, sondern der Kanal wird in kleinere Teile unterteilt, z.B. die Normlänge wie sie der Lieferant produziert. Solange diese Unterteilung im Modell fehlt, lässt sich daraus nichts bestellen. Eine ausführende Firma hat drei Möglichkeiten, mit einem Modell zu arbeiten. Es ist kein Modell vorhanden • Hälg Group macht die Modelle selbst. Das ist eher selten, kommt aber vor. • Das Modell ist vorhanden, wird aber analog weiterverwendet. Bei kleineren Stückzahlen lohnt es sich nicht, die Einzelteile zu modellieren. Mengen und Stücke werden visuell vom Modellabgenommen und in Listen übertragen. Halb digital, halb analog. • Das Modell wird im CAD optimiert. Hälg Group arbeitet direkt im eigenen CAD damit weiter und entwickelt es bis zur Ausführungsreife. Aus dem Planungsmodell wirdein Fabrikationsmodell, eines, das die wirklich verbauten Bauteile zeigt. Der Fokus von Hälg Group liegt auf der dritten Variante, weil nur sie erlaubt, dass das Modell bis in die Bestellung und Vorfabrikationdurchträgt. In der Lüftung ist er der Standardweg, in 70 bis 80 Prozent der Projekte. Bei Heizung und Kälte ist der Anteil noch tiefer, inder Sanitärtechnik laufen erste Projekte. Drei Gewerke, drei Geschwindigkeiten. Ein Modell trägt dann bis auf die Baustelle, wenn es nicht mehr nur die geplante Anlage zeigt, sondern die verbaubare. #bauvernetzt #GemeinsamDigitalVoran #BIM #Gebäudetechnik

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