Post by Barbara Tscharner

COO | Operations & Transformation Leader | Life Sciences & Manufacturing | CAPEX | KMU-Gesamtverantwortung | Merck Group

Was hält ein Weltkonzern in der Schweiz – und was macht ihn zukunftsfähig? Gestern Abend in Zürich: Thomas Schinecker, CEO der Roche Holding AG, im Gespräch mit Dirk Schütz (BILANZ) – „Roche: Schweizer Wurzeln, globaler Impact. Innovation im Spannungsfeld internationaler Entwicklungen." Ein Abend, der gut auf den Punkt brachte, womit sich der Pharma- und Life-Sciences-Standort Schweiz gerade auseinandersetzen muss: Wie verbindet ein global aufgestellter Konzern Schweizer Wurzeln mit internationalem Wachstum – in einem Umfeld aus geopolitischen Spannungen, regulatorischem Druck und Zoll-Diskussionen? Drei Gedanken, die mich besonders beschäftigt haben: Standort ist kein Selbstläufer. Forschung, Diagnostik und Produktion in der Schweiz zu halten, ist eine bewusste Entscheidung – und eine, die von Planungssicherheit, Fachkräften und Infrastruktur abhängt. Genau hier entscheidet sich, ob aus Innovation auch lokale Wertschöpfung wird. Innovation braucht Umsetzung. Personalisierte Medizin und neue Therapien sind das eine. Sie zu industrialisieren – in compliant gebauten, termin- und budgetgerechten Anlagen – ist das andere. Der Weg von der Idee zur Patientin führt auch über Engineering, Bau und Betrieb. Menschen machen den Unterschied. Was mir besonders geblieben ist: wie stark Schinecker das Thema Empowerment betont hat – Mitarbeitende befähigen, Verantwortung übergeben, Vertrauen schenken. Dass Roche regelmässig zu den attraktivsten Arbeitgebern zählt, kommt nicht von ungefähr. Innovation entsteht dort, wo Menschen sich entfalten dürfen. Ein inspirierender Abend, der nachwirkt – mit einem CEO, der spürbar für seine Sache brennt und die Menschen dahinter ins Zentrum stellt. #Pharma #LifeSciences #StandortSchweiz #Innovation #Roche #EfficiencyClub