Post by Barbara Ermes

Strategie bei CDU Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag

Heute, wie jedes Jahr am 20. Juli bin ich in Gedanken bei den Familien, deren Angehörige und/oder Freunde an diesem Tag und in den folgenden Monaten der Jahre 1944/45 inhaftiert, gefoltert, verurteilt und ermordet wurden. Der Verlust, das Trauma und die Trauer sind in den Familien bis heute zu spüren. Die Geschichte lebendig zu halten, ehrt die Toten und stärkt die Nachgeborenen. Für unser Land und unsere Demokratie sind ihre Geschichten eine ganz zentrale und prägende Erzählung. Widerstand aus Menschlichkeit, Widerstand zur Befreiung von Tyrannei, daran haben sehr viel mehr Menschen mitgewirkt als nur die Offiziere rund um Stauffenberg. Ohne den Rückhalt ihrer Ehefrauen, ihrer Familien, Freunde, ihres Netzwerks wäre das nicht möglich gewesen. Darum ist es gut und wichtig, dass sich die Forschung auch diesen Menschen widmet und und ihr Tun würdigt. Für mich gehört auch das Erinnern an Georg Elser, die Weiße Rose, an die unzähligen unbekannten Helferinnen und Helfer, die jüdische Bürgerinnen und Bürger und andere Verfolgte versteckt und versorgt haben, dazu.

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