Post by ATP architects engineers
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Wie wollen wir in Zukunft in unseren Städten leben? Viele Innenstädte stehen heute vor ähnlichen Herausforderungen: Leerstand, überalterte Handelsstrukturen und versiegelte Flächen treffen auf den wachsenden Bedarf an Wohnraum, Aufenthaltsqualität und klimaresilienten Stadträumen. Gefragt sind neue Modelle für urbane Quartiere, die Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Gemeinschaft stärker miteinander verbinden. Ein Ansatz liegt in der Transformation bestehender Strukturen. Statt Abriss und Neubau rückt zunehmend die Weiterentwicklung vorhandener Stadtbausteine in den Fokus. Wie etwa ehemalige Einkaufszentren und Handelsflächen. Ein Beispiel dafür ist das Projekt „City C“ in Leverkusen. Aus einer in die Jahre gekommenen Einkaufspassage mit hohem Leerstand sollte ein vielfältiges Wohnquartier mit differenzierten Freiräumen und hoher Aufenthaltsqualität entstehen. Unser Entwurf wurde im Wettbewerb mit einer Anerkennung ausgezeichnet. Unser städtebauliches Konzept folgt dem Prinzip „harte Kanten, weiche Mitte“: Klare Gebäudekanten definieren den Stadtraum nach außen, während im Inneren geschützte, grüne Aufenthaltsbereiche geschaffen werden. Das Ergebnis ist ein ausgewogenes Zusammenspiel zwischen urbaner Präsenz und privatem Rückzugsraum. Projekte wie diese zeigen, wie sich bestehende Stadtstrukturen zukunftsfähig weiterentwickeln lassen — ressourcenschonend, gemeinschaftsorientiert und mit einem klaren Fokus auf Lebensqualität. Welche Umnutzungsprojekte haben euch nachhaltig beeindruckt? Wie schätzt ihr die Rolle von Bauen im Bestand für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung ein? #ATP #ATParchitekteningenieure #Stadtentwicklung #BauenimBestand #Umnutzung #Wohnen --------------------------- Wettbewerb „City C“, Leverkusen (2025) Auslober: Leverkusener Immobiliengesellschaft mbH (LEVI) In Zusammenarbeit mit ensphere (Teil der ATP-Gruppe)