Post by Ashoka Deutschland gGmbH

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Was wäre, wenn Jugendarbeit nicht für junge Menschen gemacht wird – sondern von ihnen? Valentin Rühlmann ist einer unserer neuen #AshokaFellows 2026 – und genau das treibt ihn an. In Teilen Ostdeutschlands fühlen sich viele junge Menschen von den Institutionen, die sie eigentlich vertreten sollten, übersehen. Weniger als ein Drittel der 14- bis 24-Jährigen in Deutschland hat das Gefühl, Politik beeinflussen zu können (Jugendstudie Vodafone Stiftung 2022) – ein Nährboden für Frustration, Polarisierung und Extremismus. Valentins Überzeugung: Jeder junge Mensch bringt bereits mit, was es braucht. Es fehlt oft nur eine Einladung, das richtige Werkzeug – und jemand, der den ersten Schritt mitgeht, um etwas für die eigene Gemeinschaft zu bewegen. Mit FACK – Futurist's Agency for a new Cultural Kick-Off – schafft er diesen Raum: Junge Menschen entwickeln eigene Projekte und übernehmen echte Verantwortung. Und dann geben sie weiter. Wer sein erstes Projekt umgesetzt hat, wird zur:m Changemaker-Coach für die nächste Generation – begleitet neue Mache:rinnen, teilt eigene Erfahrungen, übergibt Verantwortung. So wächst aus einzelnen Projekten eine Bewegung, die sich selbst trägt. 3.500 junge Menschen haben diesen Schritt schon gemacht, fast 500 selbstorganisierte Veranstaltungen sind daraus entstanden – in fünf Community Hubs in Thüringen und Sachsen. Valentins Ziel reicht über einzelne Projekte hinaus: Jugendgeführte Strukturen sollen fest in die Förderlandschaft von Kommunen einziehen – damit #Changemaking nicht von Einzelnen abhängt, sondern zum System wird. Dieses Prinzip trägt auch Ashoka: Dieses Jahr erreicht Ashoka Deutschland 100 Fellows. 100 Sozialunternehmerinnen und -unternehmer, die nicht nur selbst etwas bewirken, sondern auch andere aktivieren, mitzumachen und selbst zu Changemakern zu werden. #100AshokaFellows

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