Post by Swiss Insurance Association SIA

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Was, wenn psychische Belastungen keine Einzelfälle darstellen? Diese Frage stand zum Abschluss vom Tag der Versicherer 2026 im Zentrum der Podiumsdiskussion «Wenn die Psyche leidet: zwischen Eigenverantwortung und kollektiver Absicherung». Philosophin Barbara Bleisch, Patric Deflorin, CEO von AXA Switzerland, Kinder und Jugendpsychiater Axel Ladner sowie die KV-Lernende Serena Stellavato von der Pax Versicherung diskutierten über Ursachen und Folgen zunehmender psychischer Belastungen. Die Zahlen aus dem Mind Health Report der AXA machen dabei deutlich, wie gross die Herausforderung ist: - 27 Prozent der Befragten kämpfen mit psychischen Problemen. - Bei den 18- bis 24-Jährigen sind es 38 Prozent. Besonders häufig genannt wurde die Bildschirmzeit als Belastungsfaktor mit Folgen wie Schlafmangel, Konzentrationsproblemen und Angststörungen. Axel Ladner schilderte aus der Praxis, was diese Entwicklung bedeutet: mehr Anmeldungen, mehr Abklärungen, mehr Druck auf die Versorgung. Und immer wieder die schwierige Frage, wer rechtzeitig Unterstützung erhalte, und wer warten müsse. Barbara Bleisch warf die Frage nach der Verantwortung der Eltern auf: Heute werde viel über die Abhängigkeit Jugendlicher von digitalen Medien gesprochen. Doch wie würden Eltern selbst mit sozialen Medien umgehen? Man müsse berücksichtigen, wie sich das Verhalten der Eltern auf das der Kinder auswirke, und Verantwortung wahrnehmen.   Die gute Nachricht: Serena Stellavato berichtete, dass junge Menschen in ihrem Umfeld offen über psychische Belastungen sprechen, wenn Vertrauen da ist. Das ist eine gute Grundlage, um diese Herausforderungen anzugehen. #TdV26 #Versicherbarkeit #MentalHealth #SVV

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