Post by Armin Kraft
Aus einer Idee etwas Reales erschaffen. In Wort und Bild, in Stille und Bewegung. Ich bin Drehbuchautor, Schriftsteller und in vielen Bereichen des Kreativen tätig.
Heute erreichte mich der Vorabdruck der ersten Buchkritik. Aber lest selbst. KÄFERPFIFF KULTUR Das Magazin für präzise Beobachtung aus sehr niedriger HöheWir möchten gleich zu Beginn festhalten: Dieses Buch ist unfair.Man denkt, man liest eine nette Geschichte über einen kleinen Eichhörnchenbären. Dann kommen Freundschaft, Mut, Anderssein, ein alter Baum, ein Wesen mit fünf Flügeln und plötzlich sitzt man da und hat Gefühle auf dem Teppich.Das war so nicht angekündigt. Almak selbst ist kein Held mit großem Auftritt. Er marschiert nicht. Er donnert nicht. Er ruft keine wichtigen Sätze in den Wind. Er ist einfach da, klein, unsicher und dadurch gefährlich überzeugend. Rodo ist farblich problematisch, flügeltechnisch überaus verdächtig und dramaturgisch vermutlich notwendig. Wir haben ihn trotzdem gemocht. Das ärgert uns. Pfote wiederum erschien uns beim Lesen mehrfach nicht. Genau das fanden wir beunruhigend. Unser Urteil:Almak, der Eichhörnchenbär ist ein Kinderbuch, das sich als Abenteuer tarnt und heimlich am Herzen arbeitet. Empfehlung: lesen.Aber legen Sie vorher ein Kissen bereit. Nicht wegen Spannung. Wegen weicher Landung.