Post by Architektenkammer Niedersachsen

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Projektdatenbank „Gute Beispiele Klimaschutz und Baukultur" wächst. Heute: Mühlenhaus Lemmie von 1880 Der denkmalgeschützte Resthof der ehemaligen Windmühle in Lemmie aus dem Jahr 1880 war nicht mehr bewohnbar und drohte zu verfallen. Zwischen 2014 und 2024 wurde das Gebäude in vier Bauabschnitten saniert und zu einem Mehrgenerationenhaus sowie Architekturbüro umgenutzt. Durch den Einsatz natürlicher Bau- und Dämmstoffe, denkmalgerechter Holzfenster, Einblasdämmung und einer Pelletheizung konnte der KfW-Effizienzhaus-Standard erreicht werden. Abbruchmaterialien und Bauteile, die nicht im Haus erhalten werden konnten, wurden zu Möbeln recycelt oder in der Scheune wiederverwendet. Die zuvor unbekannten und übertapezierten Deckenmalereien konnten restauriert werden. Architekt: Guido Becker, MADE+ (madeplus) Bauherr: Prof. Dr. Tabea und Guido Becker Was hat die Bauherren motiviert und überzeugt diesen Weg zu gehen? „Als Bauherr und Architekt hat uns die hohe gestalterische Qualität des Gebäudes überzeugt, die Realisierung des Projekts trotz der Herausforderungen zu wagen. Diese Qualität war aufgrund zahlreicher Einbauten, nachträglicher Veränderungen und des insgesamt schlechten Zustands zunächst schwer erkennbar. Die Wiederentdeckung der Deckenmalereien sowie der Erhalt zahlreicher historischer Bauelemente, stellte sich schließlich als besonderer Mehrwert heraus. Die Unterstützung durch die Untere Denkmalpflege und des NLD (Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege) war von großer Hilfe." Mehr zum Projekt und den weiteren Guten Beispielen aus Niedersachsen über den Link in den Kommentaren. Die Zusammenstellung von Beispielen und Argumentationshilfen „Gute Beispiele Klimaschutz und Baukultur" möchte Planende und ihre Bauherren motivieren und die nachhaltige Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen im Gebäudebestand fördern. Im Fokus stehen Projekte in Niedersachsen, die möglichst breit übertragbare Ansätze oder Gesamtsanierungen beschreiben sowie ein baukulturell wertvoller Umgang mit vorhandener Bausubstanz. Fotos: Guido Becker

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