Post by Anke Kaysser-Pyzalla

Vorstandsvorsitzende bei Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt e.V.

Wenn jede Minute entscheidet, können Informationen Leben retten. Naturkatastrophen und Extremwetterereignisse nehmen zu und mit ihnen die Anforderungen an einen leistungsfähigen, vernetzten #Katastrophenschutz. Die Ereignisse im Ahrtal 2021 haben eindrücklich gezeigt, wie entscheidend verlässliche Lageinformationen im Einsatz sind. Gerade deshalb ist es entscheidend, dass Forschung und Praxis in einen intensiven Wissensaustausch treten. Im Projekt RESITEK bündeln 16 DLR-Institute ihre Kompetenzen aus Luft- und Raumfahrt, Energie, Verkehr, Sicherheit, KI und Erdbeobachtung, um Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben im Ernstfall gezielt zu unterstützen. Im Rahmen einer Technikübung im #Ahrtal wurde dieses Zusammenspiel unter realistischen Bedingungen erprobt: Satelliten und Drohnen liefern Lageinformationen aus der Luft, robotische Systeme erkunden schwer zugängliche Bereiche am Boden, und digitale Kommunikationslösungen ermöglichen den Austausch auch bei Ausfall klassischer Infrastruktur. Entscheidend ist dabei nicht die Leistungsfähigkeit einzelner Systeme, sondern deren intelligente Vernetzung. Mein Dank gilt dem Bayerisches Rotes Kreuz (BRK), dem Deutschen Roten Kreuz Rheinland-Pfalz, der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk sowie den Verantwortlichen im Landkreis Ahrweiler für die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Herzlichen Glückwunsch an alle Partner und das #TeamDLR zur erfolgreichen Projekt-Demonstration!

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