Post by Anja Knoll

Geschäftsführerin bei Tinglev Elementfabrik GmbH

„Schön war die Zeit, was hilft es uns, ihr nachzutrauern?“ 🎶🏗️ Diesen Klassiker von Roger Whittaker habe ich gerade als echten Ohrwurm in mir. Wenn ein großes Projekt dem Ende zugeht, summt man die Zeilen unwillkürlich vor sich hin. Und es stimmt einfach: „fast wie im Rausch flog jede Stunde dahin“. Unser Projekt TP3c in der Berliner Wasserstadt Oberhavel (#Waterkant) geht in einem unglaublichen Tempo dem Ende zu. Es war für uns alle eine Überraschung, wer in der Kürze der Zeit alles vorbeigeschaut hat – vom Regierenden Bürgermeister Kai Wegner bis zum Morgenmagazin. Hier wurde in den letzten Wochen unheimlich viel ermöglicht und sichtbar gemacht. Ob die Gäste auch einen Oldie als Ohrwurm im Kopf hatten? Wer weiß. Ein Montageplatz bewegt sich im Takt. Unsere systemische Bauweise steht für ein hohes Taktgefühl – präzise geplant von unserer „Komponistin“ Frau Barbara Elwardt von ioo Architekten und perfekt orchestriert durch unseren Auftraggeber Schrobsdorff für die Gewobag Wohnungsbau-Aktiengesellschaft Berlin. Dass wir hier schon fast fertig sind, zeigt schlichtweg, was die Vorfertigung leisten kann. Und während ich so vor mich hinsumme, setze ich ganz deutlich – wie ein Paukenschlag – den Kontrast zu den ewigen Skeptikern, die behaupten, die Bauwirtschaft könne nicht mehr leistungsfähiger werden: Alle summen: „Schön, schön war die Zeit…“ – aber dabei können wir doch nicht verbergen, dass wir in all diesen „schönen Jahren“ eben nicht flächendeckend auf #serielles, #systemisches und #modulares Bauen gesetzt haben! Haben wir diese Kapazitäten jemals voll ausgeschöpft? Nein. Was hilft es uns, ihr nachzutrauern? Der Blick zurück bringt uns nicht weiter – die Zukunft liegt im Takt der individuellen Vorfertigung. Die Kapazitäten stehen bereit, wir müssen sie jetzt nur planvoll nutzen. #Tinglev einfach anders GdW Bundesverband Wohnungswirtschaft #WohnungsbauFirst

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