Post by Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL), Kanton Zürich
4,666 followers
Start des Tigermücken‑Monitorings in der Stadt Zürich 🦟 Gemeinsam mit der Fachstelle Schädlingsprävention der Stadt Zürich haben wir Mitte Mai das diesjährige Tigermücken‑Monitoring gestartet. Dafür werden Ovitraps eingesetzt: eine einfache schwarze Becherfalle, die mit Wasser und Larvizid befüllt ist, in der Tigermücken ihre Eier auf einem Holzstäbchen ablegen. Diese Holzstäbchen werden im Labor des Swiss TPH ausgewertet 🔬. Die Asiatische Tigermücke ist schwarz mit einer weissen Linie auf dem Rücken und weissen Bein-Enden. Mit dem Monitoring erfassen wir frühzeitig, wo sich in der Stadt Zürich mögliche Populationen befinden. Tigermücken sind lästig, weil sie auch tagsüber stechen. Zudem können sie Krankheiten wie Denguefieber, Chikungunya und Zika übertragen. Auch wenn solche Übertragungen in der Schweiz noch nicht verzeichnet wurden, soll die weitere Ausbreitung der Tigermücke in der Schweiz möglichst verhindert werden. Tigermücken vermehren sich in kleinen Wasseransammlungen, die sie im Siedlungsgebiet finden: Zum Beispiel in Blumentopf-Untersetzern, Kinderspielzeug oder Regentonnen. Darum gilt es, solche Wasseransammlungen rund ums Haus zu vermeiden, Untersetzer regelmässig zu leeren und Regenwassertonnen dicht abzudecken. Sichtungen können beim Schweizerischen Mückennetzwerk gemeldet werden, idealerweise mit Foto oder einem gefangenen Insekt: https://lnkd.in/eraDG73N Danke an das Umweltbüro m|u|t für die Unterstützung bei der Planung und Umsetzung des Monitorings. Bild 1: Pie Müller, Bild 2: Lena Schneider, Swiss TPH