Post by Amprion GmbH

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Wie macht sich der längste Tag des Jahres eigentlich bei uns als Übertragungsnetzbetreiber bemerkbar?   Zunächst ein kurzer Blick zurück: Am kürzesten Tag des Jahres, also am Sonntag, den 21. Dezember 2025, lag der Gesamtverbrauch in Deutschland bei 1.151 GWh. Damit sind alle Verbräuche über den gesamten Tag eingeschlossen – also Haushalte, Industrie und Gewerbe. Und wie sah es gestern, am längsten Tag des Jahres, aus? Mit nur 1.048 GWh lagen wir am 21. Juni 2026 gut 103.729 MWh unter dem Verbrauch der Wintersonnenwende. ☀️ Das ist auch nicht verwunderlich, denn:  An einem Tag mit weniger Stunden Tageslicht und kälteren Temperaturen wird deutlich mehr Strom verbraucht – etwa durch Heizung, Licht und der zusätzlichen Weihnachtsbeleuchtung – als an einem Tag mit maximaler Sonneneinstrahlung. Ein weiterer entscheidender Faktor sind die privaten PV-Anlagen (inkl. Speicher). Die sorgen im Sommer dafür, dass Haushalte weniger Strom aus dem Netz ziehen. Mit so viel Energieüberschuss könnte ein durchschnittliches E-Auto rund 500 bis 700 Millionen Kilometer fahren. Das entspricht in etwa 12.000 bis 17.000 Erdumrundungen. 🌍🚗 Diese Zahlen verdeutlichen eindrucksvoll, wie stark sich beispielsweise Wetter, Jahreszeit, Wochentag und natürlich Einspeisung und Verbrauch auf unser Stromsystem auswirken. Der Vergleich solcher Referenzzeitpunkte wie der Winter- und Sommersonnenwende zeigen das sehr anschaulich. 🤓 #Netzlast #ErneuerbareEnergien

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