Post by Ambrian Energy GmbH
1,275 followers
CO2-Management wird in den kommenden Jahren zu einer der entscheidenden Infrastrukturaufgaben Europas. Genau hier setzt unser Projekt CarbonBridge an, das wir vergangene Woche auf der CO2 Capture, Storage & Reuse 2026 in Kopenhagen vorstellen durften. Auf der zweitägigen Messe wurde deutlich, wie stark der internationale Fokus inzwischen auf skalierbaren CCS- und CCU-Lösungen liegt. Mehr als 350 Teilnehmende aus 25 Ländern kamen zusammen, um über konkrete Projekte und den Hochlauf einer europäischen CO₂-Infrastruktur zu diskutieren. Für Ambrian Energy waren unser Geschäftsführer Daniel Pätzold und Projektleiter Raphael Hüttmann mit eigenem Stand vor Ort. Gemeinsam mit Achim Haas von Messer SE & Co. KGaA präsentierte Raphael Hüttmann außerdem im Vortrag „CarbonBridge – How to start small and scale fast!“ das Projekt. Mit CarbonBridge treiben wir den Bau von Deutschlands erstem betriebsbereiten CO2-Exportterminal voran. Der Standort in Bremen – direkt neben unserem bestehenden Betriebsgelände – ermöglicht einen pragmatischen und gleichzeitig skalierbaren Einstieg in den Aufbau einer leistungsfähigen CO₂-Logistik. Die Eckdaten: • Der Hub wird über 55.000 Kubikmeter dedizierte Lagerkapazität verfügen, die bei Bedarf erweitert werden kann. • Die Entladung eines vollständigen Zuges mit 36 Kesselwagen wird in weniger als vier Stunden abgeschlossen sein. • Ein eigener Seeschiffsanleger ermöglicht den Weitertransport in die Nordsee. • Der Betrieb wird rund um die Uhr, an sieben Tagen die Woche erfolgen. • Maximales jährliches Umschlagsvolumen: bis zu vier Millionen Kubikmeter • Geplante Inbetriebnahme ist 2031. Der Austausch in Kopenhagen hat gezeigt: Die Technologien sind da. Jetzt geht es darum, Infrastruktur Realität werden zu lassen.