Post by AIM - Advanced Identification Methods GmbH

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Wie viele Arten übersieht man, wenn man nur eine Sammelmethode einsetzt? Eine neue Studie aus Kanada gibt darauf eine überraschend klare Antwort. Steinke et al. (2026) haben sechs gängige Methoden zur Arthropodenerfassung an 13 Standorten systematisch verglichen und alle Proben per DNA Barcoding ausgewertet. Das Ergebnis: Rund 55 Prozent der nachgewiesenen Arten wurden ausschließlich durch eine einzige Methode gefunden, und selbst die leistungsstärkste Methode, die Malaise-Falle, erfasste weniger als die Hälfte der gesamten Artenvielfalt. Für uns bei AIM.science bestätigt das, was wir in unser täglichen Arbeit immer wieder sehen: Ein belastbares Bild der biologischen Vielfalt entsteht nicht durch eine einzige Perspektive, sondern durch die richtige Kombination aus Probentypen, Methoden und Studiendesign. In unserem neuen Blogbeitrag ordnen wir die Studie ein und erklären, wie wir mit unseren Kunden genau hier ansetzen.

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