Post by Michael Mittelstädt
Private Account: Comprehensive Defence/Gesamtverteidigung, Logistics, Mobility, Resilience
Leider hinter einer Bezahlschranke. Auszug: "...Putin will unser Bündnis spalten und unsere Verteidigungsbereitschaft schwächen. Seine Motivation liegt nicht nur darin, Quadratkilometer in der Ukraine zu gewinnen, sondern seine Motivation ist, die USA aus Europa herauszudrängen, die Nato zu spalten – und damit seine eigene Einflusssphäre zu vergrößern und so auch seine Machtbasis im Innern zu sichern.“ ... Als Belege für diese These führte Breuer den Aufwuchs der russischen Streitkräfte an, die trotz immenser Verluste im Abnutzungskrieg gegen die Ukraine personell und materiell weiter aufrüsteten. „Putin hat inzwischen – wie geplant – rund 1,5 Millionen Soldaten unter Waffen“, sagte Breuer. „Er baut neue militärische Strukturen auf, ausgerichtet gen Westen. Er baut neue Fähigkeiten auf in allen Dimensionen: Weltraum, Cyber, Luftverteidigung. Und er hat auch eine Teilstreitkraft ,Unbemannte Systeme‘ aufgestellt.“ Russland lerne aus dem Krieg in der Ukraine, passe Verfahren und Technologie ständig an. „International sind sich die Analysten einig, dass Russland bis 2029 in der Lage ist, einen großmaßstäblichen Krieg gegen ein Nato-Mitgliedsland führen zu können“, so der Generalinspekteur. Dieser Kulminationspunkt ergebe sich aus dem materiellen und personellen Aufwuchs, den politischen Entwicklungen in Moskau sowie den regelmäßigen Drohnensichtungen im europäischen Luftraum. Die schürten nämlich nicht nur Unsicherheit in der Bevölkerung, sondern testeten gleichzeitig die westlichen Reaktionen: „Und wenn man weiß, wie wir auf Angriffe reagieren, dann kann man sich darauf einstellen. Oder, anders ausgedrückt: Mit jedem Drohnenvorfall werden wir berechenbarer.“ ... Der General betont, dass ein Angriff gegen ein Nato-Mitglied nicht tatsächlich stattfinden müsse: „Aber es besteht die Möglichkeit dazu“, sagte Breuer. „Und darauf müssen wir vorbereitet sein.“"