Post by Nicola Weisner

UX/UI Designerin

KI ist längst Teil unseres Agenturalltags geworden. Als neues Werkzeug, das man erst einmal verstehen, testen und manchmal auch geduldig austricksen muss. In den letzten Monaten haben wir uns mit verschiedene KI-Tools auf dem Markt auseinander gesetzt: Veo, Midjourney, Kling, Runway,...Die Liste ist lang und die Credit-Rechnung teils noch länger. Vieles sah spannend aus, aber eben auch noch etwas wackelig. Zu künstliche Looks oder zu unberechenbare Ergebnisse. Und oft eher nach verbrannten Credits als nach verwertbarem Ergebnis. Dazu kamen diverse Diskussionsrunden mit einer KI, die offensichtlich fand: „Gute Idee...ich mache trotzdem etwas anderes."... 🫠 Mittlerweile hat sich das spürbar verändert. Für ein Kampagnenvideo haben wir Produktfotos in kurze Bewegtbildsequenzen übersetzt. Ohne große Filmproduktion, Set oder CGI. Stattdessen haben wir mit bereits bestehenden Bildern gearbeitet, die plötzlich mehr Raum, Bewegung und Wirkung bekommen haben. Und ja: Die Ergebnisse werden gut. Nicht automatisch. Es braucht dennoch ein gutes Auge und eine klare Vorstellung davon, was das Video leisten soll. Aber wenn Ausgangsmaterial, Prompting, Bildsprache und Markenlogik zusammenspielen, entstehen heute Assets, die vor wenigen Monaten noch deutlich mehr Aufwand bedeutet hätten. Gerade für Kampagnen, Social Content, Produktinszenierungen oder visuelle Varianten können wir schneller testen, mutiger denken und aus vorhandenem Material mehr herausholen. Und solange wir nicht versuchen, Bilder unsere Kolleg:innen zum Leben zu erwecken, wirken die Videos inzwischen auch schon ziemlich realistisch. Produkte animieren? Klares Ja. Menschen digital wiederbeleben? Höchstens für den Lacher am Mittagstisch 😂 #KünstlicheIntelligenz #GenerativeAI #AIVideo #ContentCreation #Marketing

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