Post by Philip Bolz

Web Design and Intelligent Automation Solutions for Entrepreneurs

Ich musste kurzfristig nach Mailand fliegen. Für eine DB-Fahrt zum Flughafen von gerade einmal 100 km (regulär 1 Stunde) bin ich zur Sicherheit einen ganzen Tag vorher (Montagnachmittag) losgefahren. Das Absurde daran: Hätte ich mich auf einen normalen 3-Stunden-Puffer verlassen, hätte ich meinen Flug verpasst! Mein "Best-of" dieser 100-Kilometer-Fahrt: Vor der Abfahrt: Bereits 45 Minuten Verspätung. Absolute Frechheit. Vor dem Ziel: Minutenlanger Zwangsstopp vor dem Frankfurter Hauptbahnhof. Weil digitaler Datenaustausch fehlt, blockieren sich die Züge im Nadelöhr vor dem Kopfbahnhof alle gegenseitig, sobald einer Verspätung hat. Die Rechnung: Das Bahnticket war am Ende teurer als der eigentliche Flug nach Mailand! Es ist mittlerweile günstiger und verlässlicher, in ein anderes Land zu fliegen, als im eigenen Land eine Stunde voranzukommen. Für jeden Unternehmer, der seine Zeit und seine Termine ernst nimmt, ist das System Bahn einfach am Ende. Ich fahre definitiv keinen Zug mehr. Was war eure absurdeste DB-Story, bei der ihr dachtet: „Das kann doch nicht euer Ernst sein“?