Post by Martin Dürnberger

Leiter der Salzburger Hochschulwochen, Paris Lodron Universität Salzburg

"Identität erscheint in all dem wie ein letztes Residuum, der Inbegriff dessen, was einem heilig ist und angesichts der antizipierten Disruptionen verteidigt werden muss. Man darf alles verlieren, nur sich selbst nicht – was wie ein Wandtattoo klingt, ist eine identitätspolitische Maxime und erklärt zum Teil die Heftigkeit, mit der Debatten individuell wie gesellschaftlich, links wie rechts geführt werden: Es geht nicht nur um woke Toiletten, vegane Mensamenüs oder religiöse Feste im Kindergarten, es geht gewissermaßen um alles." Ein Essay zu den #shw2026 als Lektürevorschlag zum Wochenende: https://lnkd.in/dzVdGUYb

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