Post by Tatjana Runge
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„Auf den Spuren der russischen Aristokraten in München“ Zur Geschichte der bayerischen Landeshauptstadt gehören die Schicksale vieler unserer Landsleute. "Russische Spuren" gehen bis in die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts zurück, als sich die russische Botschaft in München niederließ. Im 19. Jahrhundert gab es verwandtschaftliche Beziehungen zwischen den Herrscherhäusern von Russland und Bayern. In den 1820er Jahren war hier der junge Fjodor Tjutschew im diplomatischen Dienst stationiert und in seinem Leben und seinem kreativen Werk sollte München einen solchen Platz einnehmen, dass der Dichter selbst sagte, er habe hier "tausend Jahre lang" gelebt. In der zweiten Hälfte des XIX Jahrhunderts zog die bayerische Hauptstadt der junge Künstler an - Pasternak, Vereshchagin, und dann eine neue Generation - Grabar, Dobuzhinsky, Kardovsky, Bilibin, Petrov-Vodkin, die Burlyuk Brüder ... Wassily Kandinsky, Maryana Verevkina und Alexei Yavlensky - die Gründer und Teilnehmer der innovativen Strömungen in der europäischen Kunst zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Ihr Altersgenossen und fast Nachbar in der Stadt war ein junger Revolutionär, der behaupteten, "der sibirische Herr Meyer" oder der bulgarische Arzt Jordanov zu sein, oder der mit einem neuen Namen Lenin in einem Brief aus München unterschrieb. Auf den Straßen Münchens erinnert man sich an die Namen von Vyazemsky und Gogol, Andrei Bely und dem Physiker, dem Akademiker Ioffe, dem Philosophen Stepun..... und unserer Zeit, Maya Plisetskaya, Vladimir Voinovich und der heute lebende Komponist Rodion Shchedrin... Während unserer Tour zeigt sich München als eindrucksvoller Schauplatz der russisch-deutschen intellektuellen Kommunikation, die in den letzten zwei Jahrhunderten hell erleuchtete. #innovation #byRunfeld❤️ #travel #history #münich #zeitmanagement