Post by 1KOMMA5°

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Deutschland baut gerade so viele Batteriespeicher wie nie zuvor. Eigentlich sind das gute Nachrichten. Das Problem? Wir nutzen sie kaum richtig. Die Speicherkapazität ist in gut einem Jahr um 37 Prozent gewachsen – von 21,8 auf 29,8 Gigawattstunden (GWh). Das reicht rechnerisch, um 500.000 E-Autos vollständig aufzuladen. Im März 2026 kam es dann zu einem Rekord: 1.099 Megawattstunden Zubau in nur einem Monat – deutlich mehr als es in den Monaten davor üblich war. Wie kam es dazu? Ausschlaggebend waren neue Großspeicher und eine steigende Nachfrage privater Haushalte. Unser Produktchef und Mitgründer Jannik Schall erklärt sich das auch mit dem Beginn des Iran-Kriegs: "Mit Beginn des Iran-Kriegs und den darauffolgenden Preissprüngen bei fossilen Energien ist das Interesse an Unabhängigkeit wieder gestiegen." Das Problem dahinter: Speicher sind oft passive Einheiten. Sie laden und entladen sich nach festen Regeln, unabhängig davon, ob gerade viel oder wenig Strom im Netz verfügbar ist. Dabei könnten genau diese Speicher, kombiniert mit intelligenter Steuerung, das Netz massiv entlasten und die Strompreise für alle senken. Was laut Jannik Schall dafür fehlt, ist der flächendeckende Roll-out von Smart Metern. Systeme für eine intelligente Steuerung gibt es aber längst. Unsere Energie-Intelligenz Heartbeat AI könnte genau diese Probleme lösen, aber es müssen die regulatorischen Rahmenbedingungen dafür geschafft werden. Jannik Schall bringt es auf den Punkt: "Wir fahren die Energiewende mit angezogener Handbremse." Was müsste sich aus eurer Sicht ändern, damit wir Speicher wirklich smart nutzen können? #Energiewende #Stromspeicher #Energiemarkt

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